Panikattacken

Was muss ich zum Lösen eines Panikkonstellation-Konfliktes wissen? Leide seit März 2021 unter Ängsten und damit verbundener Beschwerden wie Herzrasen und Atemnot. Mal sind die Ängste stärker, mal weniger stark.

Panik kann entstehen in Extremsituationen, wenn nach der eigenen Wahrnehmung unerwartete Gefahr bevorsteht. In diesen Situationen kann zwar große Angst bestehen, aber hierbei spricht niemand von „Panikattacken“ und diese Ängste werden auch in der Situation selbst nicht als solche wahrgenommen. Für diese aktiven Phasen von unseren biologischen Programmen braucht es für die Aktivierung quasi einen Reiz von außen, ein Objekt oder ein Subjekt. Die Situation bringt dies mit sich. Das kann sein ein Hund, wenn Angst vor Hunden besteht, genauso, wie ein Spazierweg durch einen dunklen Park.

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Es treten aber auch Panikattacken auf, wenn eigentlich alles in Ordnung ist, man sich in Ruhe befindet, eventuell entspannt vor dem Fernsehapparat sitzt und scheinbar kein Grund für eine Angst besteht. Und plötzlich kommt ein Gefühl der starken Verunsicherung auf: „Wer weiß, wie es weiter geht“ und es werden starke Symptome spürbar, körperlich und psychisch. In diesen Situationen werden Panikattacken sehr wohl als solche wahrgenommen: Es kann zu Atemnot kommen, Einatmungsprobleme vom Kehlkopf, Kurzatmigkeit bei Engegefühl des Brustkorbs, der Herzschlag kann stark und beschleunigt wahrgenommen werden, bis zum Hals hinauf spürbar. Man ist wie auf Watte
Diese Situation wird nur verstehbar, wenn man sich den Verlauf der Graphik zur Zweiphasigkeit ansieht. In der zweiten Phase, der konflikt-gelösten Phase, beim Übergang vom ersten Teil (pcl-A-Phase) zum zweiten Teil (pcl-B-Phase) kann es bei diesem Übergang (Epileptoide Krise, kurz: Epi-Krise) zu stark-wahrnehmbaren Symptomen von einer Panikattacke kommen.
Diese Symptome werden aber erst als Zustand einer Panikattacke wahrgenommen, wenn hier mehrere Programme gleichzeitig zusammen vorliegen.
Diese Epi-Krisen bei den Programmen, welche aus dem Großhirnrindenfeld gesteuert werden, sind zeitlich von sehr kurzer Dauer. Aber in der Panik, welche in dieser Situation aufkommt, wenn etwa wegen Kehlkopfprogramm nach Luft geschnappt wird, kann diese Situation einer Panikattacke zeitlich in die Länge ziehen.

Und genau diese stark-spürbaren Symptome können der Anlass, der Auslöser sein für neue Aktivierungen von diesen Programmen: „Die Angst vor der Angst“ bei Panikattacken, wie dies Dott. D. Tonneguzzi beim Internat. Kongress des italienischen Studienverbandes A.L.B.A. 2010 (heute. A.S.A.) anhand von drei Fallbeispielen beschrieben hatte.

Mit dem Wissen und dem Verständnis von der zeitlichen Dauer von Epileptoiden Krisen und warum diese verlängert werden können, ist der Ansatz der Therapie: Die Ablenkung, die Lenkung des Fokusses. Marco Pfister berichtete von Fällen, wo er Betroffenen erklärt hatte, dass sie in dieser Situation aufstehen, zum Wasserhahn und sich so lange kaltes Wasser über die Hände laufen lassen sollten, bis sie das Zucken fühlen. Oder auch sich Eis vom Gefrierfach holen; wenn Kehlkopf beteiligt ist, auf der linken Kopfseite auflegen.
Wenn er diese Betroffenen beim nächsten Treffen gefragt hatte, ob sie dies gemacht hatten, kam stets die Antwort: „Nein“. Warum nicht? Als sie aufgestanden und gegangen waren zum Wasserhahn oder Gefrierfach, war die Panik schon vorüber, bevor sie dort einlangten
Auch vagotonisierende Maßnahmen, beispielsweise vagotonisierende Atemtechnik kann Epi-Krisen in der programmgemäß-üblichen kurzen Zeitdauer halten.

Als auslösende Programme sind hier beteiligt: beide Seiten der Kiemenbogengänge mit Frontalangst, Angst zu dem, was vor einem liegt, was sich vor einem befindet, zeitlich oder örtlich gesehen. Sowie auch das Programm der Schilddrüsen-Ausführungsgänge zu Ohnmächtigkeitsgefühl „niemand tut etwas, man müsste doch etwas tun“.
Frontalangst und Ohnmächtigkeitskonflikt sind im Prinzip das gleiche. Es geht um etwas, was vor mir liegt und unausweichlich auf mich zukommt! Die aktive Phase kann sein ein schmerzhaftes Ziehen am Hals, eine Überempfindlichkeit, man will nicht am Hals berührt werden.
Panikattacken können auch sein von Frontalangst und Angst-im-Nacken vom Programm des Sehrindenfeldes zu einer Gefahr, die sich unsichtbar hinter mir befindet: „ich kann nicht vorwärts. Nach Vorne zu habe ich Angst, ich bin ängstlich.“
Nach Lösung der Situation kommt später im Verlauf der Regenerationsphase, Heilungsphase, die Krise mit Panikattacke.

Weitere Programme können aktiviert werden in der Panikattacke selbst.
Weitere Programme können aber auch bereits aktiviert worden sein in der Angstsituation selbst, neben den aktiven Frontalängsten, und auch später in Lösung gekommen sein.

Es ist hinzusehen, wie ein Mensch diese Situation der Panikattacken wahrnimmt und welche Symptome hier auftreten.

Beispielsweise kann eine eingeschränkte Atmung auftreten von beteiligten Programmen der Kehlkopfmuskulatur sowie von der Bronchialmuskulatur nach Lösung der konfliktiven Situation in der Epi-Krise . Hier geht es um die Schreckangst bzw. Revierangst.
Biologisch geht es hier um Angst, den Kontakt zum Rudel zu verlieren, dass der Kontakt zum Rudel verloren geht und kann sensorisch wahrgenommen werden von den Schleimhäuten von Kehlkopf und Bronchien. Oder aber es betrifft die Motorik der Muskulatur von Kehlkopf und Bronchien.
Wenn ich hier eine Situation mit Schreckensangst habe: „Agghhh! Ich möchte verschwinden. Ich möchte unsichtbar werden. Ich möchte weg sein“, somit eine motorische Situation, die Motorik der Kehlkopf-Muskulatur. In der konfliktgelösten Phase kommt es hier auch zur Reduzierung bzw. dem Verlust der Stimme.

Als weiteres Beispiel können Menschen die Situationen mit Panikattacken aber auch erleben, als ob man wie auf Watte wäre. Dies weist auf die beiden Programme der Zuckerrelais hin zu deren Epi-Krise: Alpha-Langerhanschen-Inselzellen und Beta-Langerhanschen-Inselzellen; Angst- bzw. Ekel- oder Sträubekonflikt. Bei beiden Programmen kommt es sowohl in aktiver Phase als auch in der Epi-Krise zu einer Reduzierung ihrer Funktion; somit in Folge bei den Alpha-Inselzellen zur Unterzuckerung, bei den Beta-Inselzellen zu Überzucker.
Wenn beide Zuckerrelais im Gange sind und wir somit mit diesen beiden Programmen in der sogenannten „Konstellation“ ( = mind. 2 laufende Programme) in der Epi-Krise, so kann es je nach der Intensität das Gefühl geben, wie auf Watte zu laufen. Nach Beobachtung von Marco Pfister tritt das Gefühl eher auf, wenn die Unterzuckerung stärker ist als der Überzucker.

Als weitere Möglichkeit – der veränderte Herzschlag. Bei diesem ist zu unterscheiden, ob er nun tatsächlich bescheunigt auftritt oder aber „nur“ verstärkt wahrgenommen wird. Und auch hier ist wieder hinzusehen, von welchem Programm dieser hervorgerufen wird. In Betracht kommt verstärkte Adrenalin-Ausschüttung aufgrund der Stresssituation genauso als wie beteiligtes Programm der Herzkranzvenen mit beschleunigtem Herzrhythmus.

Die Angst als biologisch notwendiges Phänomen zum Überleben
In der Biologie ist das Phänomen der Angst ganz normal und zwar ein lebenswichtiger Umstand, der uns erlaubt zu überleben, indem wir uns von gefährlichen Situationen entfernen und die Gefahr des nächste Mal noch spüren, wieder spüren wenn wir wieder rankommen. Das bringt uns zu einem wichtigen analytischen Punkt, nämlich: Angst ist eine Sache von höheren Lebewesen. Angst ist eine Sache von Säugetieren, denn Angst beruht auf Erfahrung oder Kommunikation.
Also mir wurde gesagt, da ist es gefährlich. Oder ich habe erlebt, da ist es gefährlich. Und dann kann ich Angst haben. Ein Primitivtierchen, eine Nacktschnecke, ein Bakterium, eine Alge, denen man keine Erinnerungsfähigkeit, kein Gedächtnis zuspricht, das ist schwer vorzustellen, ob diese Angst spüren in diesem Sinne oder ob die sich einfach in dem Moment, wo Gefahr ist, darauf reagieren. Also eine Nacktschnecke zieht sich zusammen, wenn man sie berührt, das machen sie auch alle. Aber ob diese Nacktschnecke sich fürchtet, über den Weg zu kriechen, weil da schon einmal ein Fressfeind in der Nähe war. Das kann man wohl bezweifeln, weil Angst als Mechanismus auf der Fähigkeit des Wiederempfindens beruht. D.h. das etwas, was schon einmal war, in einem anderen Moment wieder aufgebracht wird. In diesem Sinne haben wir eine Zeitachse. Ängste sind immer zukunftsgerichtete Ängste. Denn auch wenn ich Angst habe vor etwas, was war, was mich verfolgt, ist es diese Angst, dass es mir wieder begegnet. Wenn ich etwas angestellt habe, wenn ich Steuerbetrug mache,

Was sind die fünf biologischen Naturgesetze
Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einen oder mehreren der sogenannten « biologischen Sonderprogramme » zugeordnet werden.
Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und seiner Reaktionen: Der Organismus passt sich an eine neue und veränderte Lebenssituation an.
Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von ererbten, angelernten Strategien, welche im Laufe der Entwicklungsgeschichte in voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.
Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.
Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: Nach einem Konfliktschockmoment in einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase. Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun sehr wohl, aufgrund der unveränderten Lebenssituationen, wiederholt mit Aktivierung und Lösung und neuerlichen Aktivierung und wieder Lösung und weiteren Aktivierung und Lösung usw. stattfinden. Je nach der jeweiligen Zeitdauer von den wechselnden konfliktaktiver und konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes, jeweils individuelles Zustandsbild des betreffenden Organbereichs.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was geht nun gerade genau vor sich”, und der damit einhergehenden positiven Wahrnehmung von Körperreaktionen kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftigem Symptom führen und Folge-Aktivierungen von weiteren Sonderprogrammen aufgrund des bestehenden Körperproblems vermeiden.

Das jeweilige konkrete, konfliktiv empfundene Thema ergibt sich aus der physiologischen Funktion von einem Gewebebereich eines Organs.

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* Mit der Kenntnis der Biologischen Naturgesetze können nun einige Grundprinzipien zusammengefasst werden, wie man seine Konflikte sein gesamtes Leben lang erkennen, ihnen entgegentreten und gegebenenfalls bei Notwendigkeit lösen kann. Nicht bei jedem Programm ist eine direkte Lösung notwendig oder möglich: Inneres Gleichgewicht; unsere Fähigkeit, sich anzupassen; Neugier für das Leben; Harmonie und innere Weisheit. Auf der Basis dieser Qualitäten gibt es eine Gabe, welche es zu entwickeln gilt und die man weder kaufen noch erben kann: Unsere Flexibilität, unsere Fähigkeit zur Anpassung an die Schwierigkeiten des Lebens, welchen unseren Vorfahren und Urahnen in Jahrmillionen das Überleben in freier Natur ermöglicht hat (nach Claudio Trupiano “Danke Doktor Hamer”).
Allgemein wird man mit den Erfahrungen und dem Wissen zu den fünf biologischen Naturgesetzen auch lernen, vermehrt auf sich selbst zu achten; ohne dabei in Egoismus zu verfallen: Weniger auf “gesunde” Ernährung (was soll das sein?), aber auf “gutes” Essen, was konkret schmeckt. Ausgleich von konfliktiven Situationen mit Entspannungen, Meditationen/Ruhezeiten, Bewegungs- und Dehnungsübungen. Das Suchen und Genießen von schönen Momenten.
Gezielter Ansatz nicht nur in der Therapie ist, sich selbst täglich etwas Gutes zu tun, sich selbst eine Freude zu machen und am selben Tag abends zu reflektieren “Was habe ich mir heute Gutes getan, womit habe ich mir selbst eine Freude gemacht” (nach Marco Pfister).

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Quellen: Nicolas Barro und Marco Pfister aus diversen Webinaren und Seminaren sowie Naturnah-Seminare 2010, 2011, 2013, 2016.
Kongress der A.L.B.A. 2011

Bücher und Literatur:
Seminare und Webinare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
Naturnah-Seminar mit Nicolas Barro und Marco Pfister.
Mark U. Pfister „Anwendungshandbuch zu den 5 Biologischen Naturgesetzen“
Internetseite www.5bn.de.
David Münnich, „Das System der 5 Biologischen Naturgesetze“ Band 1 und Band 2.
Claudio Trupiano: „Danke Doktor Hamer“.
Walter A. Posch: „Allergien – ein medizinischer Irrtum“.
Zur Einführung: Simona Cella, Marco Pfister, „Krankheit ist etwas anderes“, Einführungsbüchlein zu den fünf biologischen Naturgesetze des ital. Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus)

Wie entstehen Gallensteine?

Wie entstehen Gallensteine?

Zum Thema Gallensteine und deren Entstehung – für ein neues Verständnis unseres Körpers und seiner Phänomene, der Körperreaktionen, als Teil von uralten biologischen Programmen, damit wieder eine liebevolle Erfahrung und eine neue Verbundenheit mit dem eigenen Körper ermöglicht wird:

Gallensteine stellen kristalline Gebilde dar aus Bestandteilen des Gallensaftes. Sie können symptomlos bestehen und gar nicht gespürt werden; oder aber sie verursachen starke Schmerzen – somit besteht eigentlich ein Widerspruch. Woher kommt dies nun: Entweder mit Gallenstein Schmerz zu haben oder aber schmerzfrei zu sein?
Der Grund besteht bei der Auskleidung der Lebergallengänge. Diese Schichte kann entweder hypersensibel sein im Verlauf des Programms nach dem System der fünf biologischen Naturgesetze. Wenn in dieser Zeit der Hypersensibilität ein kleiner Stein vorhanden ist und Druck macht, dann gibt es Schmerz.
Oder aber diese Auskleidung ist in einem anderen Teil des Verlaufs des Programm ohne Hypersensibilität, dann verursacht selbst ein großer Stein keinen Schmerz.

Das Programm der Lebergallengänge
Die Auskleidung der Lebergallengänge, ektodermales Gewebe ( = Gewebe des Äußeren Keimblattes, gesteuert aus dem Großhirnrindenfeld) sind sensibel und sind beteiligt an der Regulierung der Menge des Gallensaftes in den Darmtrakt.
Konfliktthematisch geht es um den Revierärger bzw. Identitätskonflikt: Biologisch ist dies zu sehen in Bezug auf die Rangordnung im Rudel bei der Nahrungsaufnahme. In freier Natur fressen zuerst die Stärksten im Rudel, danach erst dürfen die Schwächeren im Rudel an das Futter ran.
Diese Bezugnahme auf die Rangordnung im Rudel, welche sich heute nur mehr in freier Natur bei der Futteraufnahme darstellt, ist Teil bei jenen Gewebe und ihren Programmen, welche mit der Nahrungsaufnahme in Bezug stehen: die ektodermale Gewebeschichte der Magenschleimhaut, vom Zwölffingerdarm, der Bauchspeicheldrüse-Gang und der Lebergallengänge. Sie unterscheiden sich konfliktiv jeweils in wenigen Nuancen

Wenn im eigenen Revier nun etwas nicht in Ordnung, die eigene Stellung nicht geklärt bzw. in Frage gestellt ist, kann das Programm der Lebergallengänge in Gange kommen.
Thematisch wird hier feiner unterschieden:
* Revierärger – das kann sein: Der Rivale macht Übergriffe auf mein Revier. „Jemand ist in mein Revier eingedrungen“, der Gegner ist da. Man will seinen Geltungsbereich bzw. Revier nicht mit jemand teilen und ist mit dem Rivalen im Revierkampf. Jemand macht sich an den eigenen Partner ran.Der Revierinhalt geht fremd. Es wird nicht getan, was man befohlen hat. Auch der Streit um Geld kann das Thema sein; beispielsweise wenn Partner das Geld in Spielhallen bringt.
Geld ist stets als ein Mittel zu sehen, mit dem man Nahrung bekommt.
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Identitätskonflikt – das kann sein: « Wer bin ich? », « Wo gehöre ich hin? » « Was ist meine Rolle? » Man ist sich unsicher über seine Identität. Man kann sich nicht genügend abgrenzen (z.B. von der Mutter)

Wenn das Programm der Gallengänge aktiv und die innere Auskleidung hypersensibel ist, dann kann die Leber druckempfindlich sein, schmerzempfindlich, und zwar ohne Schwellung. Der ganze Bereich ist einfach klamm, so dass man nicht darauf liegen mag. Man will nicht umarmt, berührt, gequetscht werden an der Stelle der Leber. Diese ist dann einfach überempfindlich. Die Verdauung aber funktioniert. Erst nach Lösung des Programms kommt es in der Regenerationsphase zu Schwellungsprozess und dadurch bedingt hinter der Schwellung zu Aufstau der Gallenflüssigkeit. In der Zeit der Regenerationsphase besteht keine Hypersensibilität; nur in der kurzen Zeit beim Übergang, der sogenannten Epi-Krise vom 1. Teil der Regenerationsphase, pcl-A-Phase, zum 2. Teil, der pcl-B-Phase. .

Die Gallensteine
Die Gallensteine können aus den verschiedenen Substanzen der Gallenflüssigkeit gebildet werden bei Stauung. Das ist der Fall, wenn die Lebergallengänge zugeschwollen sind in konfliktgelöster Phase vom Programm der Lebergallengänge. Durch diesen Aufstauungseffekt können sich, wenn es über eine lange Zeit ist, immer wieder die Gallensteine bilden. Wenn dies oberhalb der Gallenblase passiert, dann können die Steine einfach in die Gallenblase rüber rutschen.
Die Gallenflüssigkeit enthält Gallensalze, welche für den Verdauungsvorgang wichtig sind. Salze bilden Kristalle. Wenn diese Gallensalze nun länger gestaut werden, dann fangen sie an sich aneinander zu binden.
Die festen Gallensteine bekommt man nicht aufgelöst. Die Gallensteine können unbemerkt abgehen, wenn sich die Schwellung der Gallengänge wieder zurückgebildet hat, am Ende des ersten Teils der Regenerationsphase / Heilungsphase / pcl-A-Phase. Spürbar ist dieses Durchgehen eines größeren Steines nur, wenn die innere Auskleidung der Lebergallengänge hypersensibel ist. Dann nimmt man Schmerz wahr wegen des Kontaktes des Steines mit der Schichte. Ansonsten spürt man diesen Gallenstein nicht und die Gallensteine stören auch nicht. Wenn Stein tatsächlich größer sein sollte, oder wohl eher: wegen des Schmerzes in dieser hypersensiblen Schichte, dann kommt Notmaßnahme in Betracht.

Das Auftreten von Gallensteinen hängt auch weiters davon ab, wie die Ernährung aussieht. Ob wegen der Nahrung mehr oder weniger Gallensaft mit den Salzen vorhanden ist. Fettreiche Ernährung macht mehr Bedarf an Gallensalzen, verursacht dadurch einen stärkeren Umlauf und sorgt dafür, dass man evtl. schneller diese Steine bilden kann, wenn parallel das Programm der Lebergallengänge im Gange ist.
Wenn also jemand chronisch immer wieder mit den Lebergallengänge reagiert, konfliktiv immer wieder reagiert, so dass es immer wieder Schwellungszustände gibt an dieser Schleimhaut, dann kann man mit der Ernährung bei Reduzierung der tierischen Fette, die Wahrscheinlichkeit, dass es hier Probleme gibt, verringern. In der Regel ist es so, wenn die Galle nicht abfließen kann, dass der Appetit mitgeht. Manche Dinge wie zu fettiges Essen mag man dann gar nicht. Aber wenn dies über längere Zeit immer wieder ist und die Gallengänge sich durch Schwellung verschließen, dann können sich hier Steine bilden. Eine Folge von diesem Schwellungsprozess ist weiters, dass die Gallenflüssigkeit
nicht in den Darm gelangt. Der Stuhl bleibt hell, weil das Billirubin, das Abbauprodukt der roten Blutkörperchen, fehlt. Erst nach Rückgang der Schwellung geht dies gestaute Flüssigkeit gesamt ab und der nächste Stuhlgang ist sehr dunkel.

Gallensteine können aus unterschiedlichen Bestandteilen bestehen. Billirubin macht die braune bis schwarze Farbe, Cholesterin gelbe Farbe, Calciumcarbonat weiß-gräuliche Farbe. Weitere Bestandteile können sein Calcium-Bilirubinat, Lipide, Mucin.
Bei Untersuchungen mit modernen Methoden wurden unzähligen neutrophilen Granulozyten auf der Oberfläche gefunden (Internetseite UK Erlingen, Abruf 9.10.2021).
Die Größe eines Steins kann sein sehr, sehr klein als Gries bis hin zu großen Steingebilden.

Ein Fallbeispiel aus David Münnich „Das System der 5 biologischen Naturgesetze“ Band 2:
Eine Frau und ihr Mann haben immer wieder Gallensteine. Sie haben gemeinsam mit ihrem Sohn ein Haus gebaut, dieser verlangt jetzt von ihnen Miete und sie fühlen sich von ihm ständig um Geld bestohlen. Sie können ihren Anspruch auf ihr eigenes Haus nicht durchsetzen und rezidivieren immer wieder mit den Gallengängen.

Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einen oder mehreren der sogenannten « biologischen Sonderprogramme » zugeordnet werden.
Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und seiner Reaktionen: Der Organismus passt sich an eine neue und veränderte Lebenssituation an.
Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von ererbten, angelernten Strategien, welche im Laufe der Entwicklungsgeschichte in voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.
Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.
Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: Nach einem Konfliktschockmoment in einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase. Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun sehr wohl, aufgrund der unveränderten Lebenssituationen, wiederholt mit Aktivierung und Lösung und neuerlichen Aktivierung und wieder Lösung und weiteren Aktivierung und Lösung usw. stattfinden. Je nach der jeweiligen Zeitdauer von den wechselnden konfliktaktiver und konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes, jeweils individuelles Zustandsbild des betreffenden Organbereichs.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was geht nun gerade genau vor sich”, und der damit einhergehenden positiven Wahrnehmung von Körperreaktionen kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftigem Symptom führen und Folge-Aktivierungen von weiteren Sonderprogrammen aufgrund des bestehenden Körperproblems vermeiden.

Das jeweilige konkrete, konfliktiv empfundene Thema ergibt sich aus der physiologischen Funktion von einem Gewebebereich eines Organs.

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* Mit der Kenntnis der Biologischen Naturgesetze können nun einige Grundprinzipien zusammengefasst werden, wie man seine Konflikte sein gesamtes Leben lang erkennen, ihnen entgegentreten und gegebenenfalls bei Notwendigkeit lösen kann. Nicht bei jedem Programm ist eine direkte Lösung notwendig oder möglich: Inneres Gleichgewicht; unsere Fähigkeit, sich anzupassen; Neugier für das Leben; Harmonie und innere Weisheit. Auf der Basis dieser Qualitäten gibt es eine Gabe, welche es zu entwickeln gilt und die man weder kaufen noch erben kann: Unsere Flexibilität, unsere Fähigkeit zur Anpassung an die Schwierigkeiten des Lebens, welchen unseren Vorfahren und Urahnen in Jahrmillionen das Überleben in freier Natur ermöglicht hat (nach Claudio Trupiano “Danke Doktor Hamer”).
Allgemein wird man mit den Erfahrungen und dem Wissen zu den fünf biologischen Naturgesetzen auch lernen, vermehrt auf sich selbst zu achten; ohne dabei in Egoismus zu verfallen: Weniger auf “gesunde” Ernährung (was soll das sein?), aber auf “gutes” Essen, was konkret schmeckt. Ausgleich von konfliktiven Situationen mit Entspannungen, Meditationen/Ruhezeiten, Bewegungs- und Dehnungsübungen. Das Suchen und Genießen von schönen Momenten.
Gezielter Ansatz nicht nur in der Therapie ist, sich selbst täglich etwas Gutes zu tun, sich selbst eine Freude zu machen und am selben Tag abends zu reflektieren “Was habe ich mir heute Gutes getan, womit habe ich mir selbst eine Freude gemacht” (nach Marco Pfister).

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Quelle: Nicolas Barro aus diversen Webinaren und Seminaren, Marco Pfister aus Naturnah-Seminar 2010.
Fallbericht aus David Münnich, „Das System der 5 biologischen Naturgesetze“ Band 2

Bücher und Literatur:

Seminare und Webinare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
Naturnah-Seminar mit Nicolas Barro und Marco Pfister.
Internetseite
www.5bn.de.
David Münnich, „Das System der 5 Biologischen Naturgesetze“ Band 1 und Band 2.
Claudio Trupiano: „Danke Doktor Hamer“.
Walter A. Posch: „Allergien – ein medizinischer Irrtum“.
Zur Einführung: Simona Cella, Marco Pfister, „Krankheit ist etwas anderes“, Einführungsbüchlein zu den fünf biologischen Naturgesetze des ital. Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus)

 

Verfasserin: Monika Anzenberger

ALS – Amyotrophe Lateralsklerose

« Was ist ALS – Amyotrophe Lateralsklerose aus Sicht der 5BN? »

Guten Tag,

aus Sicht der Schulmedizin ist « ALS » eine nicht therapierbare Nervenerkrankung, die ohne klare Ursache zu Lähmungen, Muskelabbau und Spasmen (Krämpfen), oft an den Händen beginnend und sich dann ausbreitend, führt. Also nur eine weitere böse Krankheit welche den Organismus aus dem Nichts überfällt und den Körper grundlos zu « zerlegen » versucht.

Will man nach den 5BN die Symptome sachlich entschlüsseln, dann muss man erstmal die schulmedizische Diagnose « ALS » vergessen und sich auf klare, sichtbare und spürbare Symptome konzentrieren. Denn der Körper veranstaltet nicht grundlos eine Veränderung auch wenn diese unangenehm sein kann.

Sieht man sich die oben genannten Symtome an, dann erkennt man dass alle zu den neuhirngesteuerten (!) Sonderprogrammen gehören welche ebenfalls die drei Ebenen (Psyche, Gehirn und Organ) aktivieren um das biol. Problem zu lösen welches mich unerwartet, isolativ und dramatisch « erwischt » hat. Das dritte Naturgesetzt ist eine Art biol. Kompass welcher uns immer bei der « therapeutischen » Arbeit hilft.

Phasenabschnitte neuhirngesteuerter SBSe (Großhirnrinde & Marklager):

1.) Konfliktaktive Phase (ca) mit Abbau/Unterfunkion (Stress) :
– beginnende Lähmung / langsamer Muskelabbau (Atrophie) / Koordinationsprobleme…
– angespannte Psyche (Zwansdenken, Durschschlafstörung…)

2.) Konfliktgelöste Phase (pcl-a) mit Aufbau/Widerherstellung:
– plötzliche Verschlechterung der oben genannten Symptome, weil die « Regeneration » immer unter Schwellung am Organ UND Gehirn stattfindet
– Psychisch wieder erleichtert

3.) meist kurze « Epi-Krise » (starker Stress):
– Stop der Wassereinlagerung und « Regeneration »/  Zeitfenster der Krämpfe
– plötzliche Stressphase

4.) Konfliktgelöste Phase (pcl-b) mit Abschluss der Widerherstellung:
-Auspressen der Flüssigkeit (Schwellung geht zurück) / schnelle Besserung / Vernarbungen / Pinkelphase/ Abklingen der Krämpfe

Die aufgezählten Phasen und Veränderungen laufen in der Praxis nicht so « glatt » ab. In der Regel hat der Mensch ständige Rezidive (Neuaktivierungen), startet und löst also das Problem immer wieder und hat somit fast durchgehend körperliche Probleme. Hier ergeben sich oft auch Vernarbungen und bleibende « Schäden ». Derartige Prozesse sind natürlich biol. auch nicht optimal und kommen im Tierreich in der Regel auch so nicht vor.

Um nun den Grund dieser Anpassung zu entschlüsseln, schaut man am besten auf die spezielle Funktion des Organs bzw. Gewebes. Die kräftige Muskulatur (Neuhirn-Mesoderm/Marklager, Grundgewebe) in Verbindung mit den Nerven (Ektoderm, Muskelsteuerung Großhirnrinde) wurden im Laufe der sogenannten Evolution (entwicklungsgeschichtlich) ausschließlich dazu « modelliert » um Lebewesen stark, beweglich und geschickt zu machen. Nur so war es möglich Gefahren effektiv zu begegnen um das Überleben des Individuums und der Gruppe sicherzustellen. Im Falle eines gefühlten « Versagens » reduziert Mutter Natur einfach die Funktion nach Neuhirnschema. Sie würde sagen: « Hey, du brauchst diesen Muskel im Moment doch gar nicht. Aber finde schnell eine Lösung sonst gehst du vor die Hunde »!

Der kleine aber feine Unterschied zwischen dem SBS des Marklagers und der Großhirnrinde ist folgender:
Beim SBS der Muskulatur (marklagergesteuert, Neumosoderm) geht es eher um das Gefühl zu schwach bwz. nicht leistungsfähig genug zu sein. Hier wird das Gewebe in der ca-Phase unterversorgt und der Muskel baut langsam ab (« klassische Atrophie »/Unterfunktion).
Bei der Ansteuerung aus der Großhirnrinde (Ektoderm, Nervensystem) geht es um die Ausführung der Bewegung an sich (Motorik). Hier gibt es bei einer Aktivierung Lähmungserscheinungen (Unterfunktion) weil das Signal reduziert wird. Aber auch nach langer Bewegungseinschränkung kann der Muskel, da er einfach weniger beansprucht wird, abgebaut/schwächer werden. Wie bei Astronauten in der Schwerelosigkeit.

Warum und an welcher Stelle ein SBS notwendig wurde ergibt sich, wie bereits oben beschrieben, aufgrund der Funktion und warum diese beim gefühlten biol. Schock nicht oder nicht gut genug ausgeführt werden konnte. Hier sind einige grobe Einteilungen/Beispiele – nur zum Verständnis dieser neuhirngesteuerten Programme. Denn der Auslöser ist immer sehr individuell, ebenso die Funktion der vielen hundert Muskeln!
– Hände/Finger: ungeschickt/zu schwach beim greifen, halten, Klavier spielen usw.
– Beine/Füße: nicht entfliehen, weggehen, gehen, treten können usw.

Somit kann z.B. auch schon die pcl-a Phase (Unterfunktion trotz Regeneration) dieses Gefühl auslösen und den Teufelskreislauf starten. Man fühlt sich dann in der « ALS-Diagnose » oft bestätigt dass es immer nur bergab geht. Der Arzt, so meint man, hatte ja wieder Recht (selbsterfüllende Prophezeiung). Deshalb ist ein erfahrener Therapeut von enormer Wichtigkeit. Dieser muss alle Symptome richtig deuten, mögliche Komplikationen erkennen, den Patienten beruhigen und einen weisen Ratschlag erteilen können. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt!

ALLES GUTE und viel Spaß bei der weiteren Entdeckung der 5BN!

 

Unerfüllter Kinderwunsch / Fruchtbarkeit

Wo kann man mit den 5BN bei unerfülltem Kinderwunsch ansetzen?

Unabhängig von den 5BN gibt es für eine erfolgreiche Schwangerschaft einige Voraussetzungen: Zum Einen muss der Zeitpunkt stimmen. Der Zeitpunkt des Eisprungs kann z.B. ohne Hilfsmittel sehr gut mit NFP (« Natürliche Familienplanung ») mit der Symptothermalen Methode bestimmt werden.
Zum Anderen können verschiedenen Giftstoffe negative Auswirkungen haben, z.B. auf die Spermienreifung. Giftstoffe im Zusammenhang mit Medikamenten, Rauchen, Marihuana, Alkohol, Bier etc.

Neben diesen allgemeinen Faktoren und Voraussetzungen haben eine ganze Reihe von Geweben Einfluss darauf, ob es zu einer Schwangerschaft kommt. Zuerst ein kurzer Überblick der wichstigsten Gewebe in diesem Zusammenhang:

Beim Mann:
Die Samenreifung geschieht im Keimbahnepithel in den Hoden und Nebenhoden.
Ein stabiler Testosteron-Spiegel ist wichtig, damit die Spermien vollständig reifen und eine gute Qualität haben. Das Testosteron wird in den rechtshirnigen Revierbereichen reguliert und im Bindegewebe der Hoden gebildet.
Das Sekret der Prostata sorgt für den chemischen Schutz, Ernährung und Beweglichkeit der Spermien.

Bei der Frau:
In den Eierstöcken befinden sich die Follikel der Eizellen. Abhängig vom Östrogen-Spiegel kommt es zum Eisprung und wird die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut, um die Einnistung des befruchteten Eis zu ermöglichen. Der Östrogen-Spiegel wird von den linkshirnigen Revierbereichen reguliert und das Östrogen wird im Bindegewebe der Eierstöcke gebildet. Das Ei wandert durch den Eileiter in die Gebärmutter.

Im Folgenden einige Details zu diesen Geweben und Sonderprogrammen:

Beim Mann:

Keimbahnepithel
Der Konfliktinhalt ist der « Archaische Verlustkonflikt », d.h. « es fehlt jemand », « wir sind zu wenige », « der Rudelerhalt ist in Gefahr ».
In der CA-Phase kommt es zur Reifung der Samenzellen sowie zur Differenzierung der Zellen, d.h. es ist der archaische Versuch der haploiden Fortpflanzung. Es können sich Teratome bilden.
In der PCL-Phase verlangsamt sich die Reifung der Spermien, sodass diese für mind. 3 Wochen (PCLA-Phase) + 64 Tage (Reifungsdauer der Spermien) eine schlechtere Qualität aufweisen und die Chance einer erfolgreichen Befruchtung verringert ist.
Prostata
Der Konfliktinhalt ist der « Hässliche, halbgenitale Konflikt ». Der Name deutet an, dass es oft um eine schmutzige, hinterhältige, gemeine Sache geht und mit dem anderen Geschlecht zutun hat, auch wenn es nicht direkt um Sexualität geht. Es hat damit zutun, dass die Voraussetzungen für Nachwuchs / Erhalt der Familie nicht (mehr) gegeben sind, z.B. weil man sich in einer Zweckbeziehung befindet, weil die Ehe bei einem der Kinder nicht mehr funktioniert und nicht mehr mit Enkeln zu rechnen ist usw. usw., also dass der « kleine Kern » der Familie nicht funktioniert.
In der CA-Phase wird mehr Sekret gebildet, der PSA-Wert steigt.
In der PCL-Phase gibt es dickflüssiges Ejakulat und wenig aktive Spermien.
Bindegewebe der Hoden
Der Konfliktinhalt ist der « Verlustkonflikt » oder « Verlustangst-Konflikt », d.h. jemand stirbt weg oder geht weg (in der Partnerschaft, Schwangerschaft-Abbruch, …) und ich konnte es nicht verhindern (gehört zur Kategorie der Selbstwerteinbrüche).
In der CA-Phase wird weniger Testosteron gebildet, weil das Gewebe immer weiter reduziert wird. Die Spermien werden weniger und die Qualität wird schlechter, bis hin zu Vorstufen. Auch verringert sich der Geschlechtstrieb.
In der PCL-Phase gibt es eine zystische Neubildung des Gewebes. Da es zum Embyonalgewebe gehört, dauert die Neubildung immer 9 Monate, unabhängig von der Dauer der CA-Phase. Erst im Anschluss daran können die Spermien in guter Qualität gebildet werden, sodass es nochmal ca. 64 Tage dauert, bis neue gute Spermien gebildet sind.
Rechtshirnige Revierbereiche
In den zentralen drei Relais (Bronschialschleimhaut, Herzkranzarterien etc. und Kl. Kurvatur des Magens etc.) wird die Testosteron-Produktion hauptsächlich reguliert. Wenn es hier also zu starken Aktivierungen kommt, wird die Person weniger manisch (also depressiv, introvertierter, harmoniebedüftiger, …) und es verringert sich der Testosteron-Spiegel. Die Auswirkungen sind die gleichen wie beim Bindegewebe der Hoden, nur das hier mehr Dynamik drinnen sein kann, d.h. die Waage der Revierbereiche hat oftmals eine hohe Dynamik wegen den verschiedenen Revieren und Stellungen, die wir oftmals haben. Damit sich gute Spermien bilden können, braucht es hier für 3 Monate eine relativ stabile Situation.

Bei der Frau:

Follikel der Eizellen
Konfliktinhalt identisch zu Keimbahnepithel beim Mann.
In der CA-Phase kommt es wieder zur Bildung einesTeratoms, das wegen mehr Platz deutlich größer werden kann als beim Mann, bis es bemerkt wird. Durch die Bildung wird die Hormonbildung von FSH gehemmt, wodurch eine Schwangerschaft verhindert wird.
Auch in der PCL-Phase verhindert dies noch den Eisprung, auch wenn es trotzdem zur Menstruation kommt (ohne Ei). Teratome werden nicht abgebaut.

Gebärmutterschleimhaut und Eileiter
Konfliktinhalt identisch zu Prostata beim Mann.
In der CA-Phase wird mehr Schleimhaut aufgebaut, die im Falle der Menstruation mit viel Menstruationsblut wieder abgestoßen wird. Wenn keine Menstruation stattfindet, wird diese entsprechend in der PCL-Phase verkäsend abgebaut.

Im Eileiter führt der Abbau der PCL-Phase zu Verklebungen, die die Passage für das Ei verhindern können. Manchmal können die viel kleineren Spermien aber passieren, sodass es zur Befruchtung und anschließend zur Eileiterschwangerschaft kommen kann.
Bei vielen Rezidiven des SBS der Eileiter kann der Durchgang durch die Vernarbungen vollständig blockiert sein. Wenn es einseitig ist, ist der Durchgang auf der anderen Seite aber möglich und somit ca. jeden zweiten Zyklus eine natürliche Befruchtung immer noch möglich.

Bindegewebe der Eierstöcke
Konfliktinhalt identisch zu Bindegewebe der Hoden beim Mann.
In der CA-Phase wird weniger Östrogen gebildet. Dadurch werden die Zyklen länger und weniger Gebärmutterschleimhaut aufgebaut, was eine Einnistung erschwert und zu weniger Menstruationsblut führt.
In der PCL-Phase gibt es eine zystische Neubildung des Gewebes. Da es zum Embyonalgewebe gehört, dauert die Neubildung immer 9 Monate, unabhängig von der Dauer der CA-Phase. Erst im Anschluss steigt der Östrogenspiegel wieder, dann sogar oftmals höher als zuvor.
Linkshirnige Revierbereiche
In den zentralen drei Relais (Kehlkopfschleimhaut, Herzkranzvenen etc. und Rektumschleimhaut) wird die Östrogen-Produktion hauptsächlich reguliert. Wenn es hier also zu starken Aktivierungen kommt, wird die Person manischer (also weniger depressiv, extrovertierter, Auseinandersetzungs-fähiger, …) und es verringert sich der Östrogen-Spiegel. Die Auswirkungen sind die gleichen wie beim Bindegewebe der Eierstöcke, nur das hier mehr Dynamik drinnen sein kann, d.h. die Waage der Revierbereiche hat oftmals eine hohe Dynamik wegen den verschiedenen Revieren und Stellungen, die wir oftmals haben. Anders als beim Mann braucht es hier nur 14 Tage Stabilität bis zum nächsten erfolgreichen Eisprung.

Die Themen dieser Revierbereiche und eine gute Situation für eine Schwangerschaft lassen sich zusammenfassen mit:
Ich bin erkannt als Person, als wer ich bin (Rektum-Relais)
ich habe meinen sicheren Platz (Koronarvenen-Relais)
und ich kann sagen was ich will (Kehlkopf-Relais).

Neben diesen direkten Bezügen zu den Geweben und Sonderprogrammen spielt die Umgebung der werdenden Eltern sicherlich auch eine große Rolle, also:
Stimmen die derzeitigen Rahmenbedingungen? Gibt es genug Nahrung für den Nachwuchs? Ist das Umfeld sicher? Habe ich einen sicheren Platz für die Geburt und die Abhängigkeit, in die mich das Baby bringt?
Quelle:
Webinare « Fruchtbarkeit » (Mann, Frau) von Nicolas Barro. Nach dem Registrieren auf seiner Webseite (www.nicolasbarro.de) kann das Webinarpaket mit den Aufzeichnungen erworben werden. Dort werden alle Sonderprogramme, Konfliktinhalte und Biologischen Grundlagen im Detail besprochen.

Hals- / Rachenmandeln

Geschwollene Mandeln seit ca 2 Monaten. Konflikt gefunden und gelöst, Mandeln schwellen dennoch nicht ab. Da keine Schmerzen ist es keine pcl a. Wie/wann schwellen die wieder ab? (Gilt hier 1cm in 3 monaten rückgang weil entodermes gewebe?)

Bei den Mandeln werden aus Sicht der 5BN drei verschiedene Gewebearten unterschieden. Auch hier gilt wie bei allen anderen Geweben: Beim System der Zweiphasigkeit eines jeden Programmverlaufs ist die zweite Phase, die konfliktgelöste Phase oder Reparaturphase, von vorneherein nur für einen bestimmten Zeitraum biologisch notwendig, um Reparaturprozess nach der vorangegangenen aktiven Phase durchführen zu können.
Wenn dieser Prozess, wenn diese Symptome nun länger als für den üblichen Zeitraum des notwendigen Reparaturprozesses bestehen, dann treten entweder Konfliktrezidive auf. Die bereits gelöste Konfliktgeschichte wurde wieder aktuell und das Programm neu aktiviert.
Oder aber, die zweite Möglichkeit, es wurde aufgrund der Symptome ein sogenannter Lokalkonflikt aktiviert: Das Programm wird hierbei in Folge aktiviert aufgrund der eigenen Empfindung und Wahrnehmung der Symptome als störend. So kann die ektodermale Schichte der Gaumenmandel aktiviert werden, um einen Brocken loszuwerden – der Brocken ist hierbei aber die störende, evtl. auch schmerzende Stelle im Hals selbst. Erst wenn die Sicherheit, die Gewissheit wieder wahrgenommen werden kann im Empfinden, dass sich der Prozess verbessert, wird eine neue Aktivierung eines „Lokalkonfliktes“ von diesem Thema nicht mehr notwendig.
Zusätzlich können sich Schwellungsprozesse vergrößern über verstärkte Wassereinlagerung durch das parallel dazu aktivierte Sonderprogramm der Nierensammelrohre – siehe dazu die Beschreibungen auf den anderen Seiten.

Ein Hinweis zu den unterschiedlichen Diagnosenamen, welche in der alten Medizin in diesen Körperteilen gestellt werden: Bei Analyse nach den 5BN ist stets darauf zu achten, dass man das konkret betroffene Gewebe und dessen Programm, bzw. die betroffenen Gewebe und dessen Programme im Blickpunkt hat. Dabei ist es egal, was zum schulmedizinischen Diagnosenamen alles an Möglichkeiten beschrieben wird – was zählt sind die konkrete Person und deren laufende Programm(e).

Die Programme im Einzelnen:

Bei der Rachenmandel (Tonsilla pharyngea ) als auch bei den beiden Gaumenmandeln (Tonsilla palatina, auch Halsmandel genannt) und auch der Zungenmandel (Tonsilla lingualis) werden aus Sicht der 5BN drei Gewebearten unterschieden.
Ein Hinweis, die Diagnosebezeichnung in der alten Medizin: Tonsillitis oder Mandelentzündung, wird als schmerzhafte Entzündung im allgemeinen von jenen der Gaumenmandeln verwendet.

– Entodermales Drüsengewebe: Steuerrelais im Stammhirn, Funktion: Sekretorisch mit Funktionssteigerung der Sekretproduktion. Biologischer Sinn, einen „Brocken“ besser einspeicheln zu können, um je nach Körperlage entweder einen unbedingt benötigten Brocken besser rein zu bekommen oder einen gefährlichen Brocken raus zu befördern:

…. Körperlage – Rechte Hälfte: Ich muss eine Sache unbedingt bekommen (biologisch: einspeicheln zum Herunterschlucken)

…. Körperlage – Linke Hälfte: Ich muss eine Sache/Gefahr loswerden (biologisch: einspeicheln zum Ausspucken)

In der aktiven Phase kommt es zur Funktionssteigerung mit verstärkter Sekretfunktion. Die parallel beginnende Gewebszellvermehrung geht ohne Schmerzen einher. Ab einer gewissen Größe kann dieser vermehrte Zellaufbau in der schulmedizinischen Diagnose als Tonsillenadenom bezeichnet werden. Wenn als Beispiel eine Person das Programm der rechten Mandel aktiv hat, dann braucht diese Person unbedingt irgendetwas und versucht dies zu bekommen. Worum es geht ist damit noch nicht eindeutig geklärt. Bei der Beobachtung im Alltag dieser Person kann dies ersichtlich werden. Bei der linken Mandel verhält es sich dem entsprechend in Bezug auf etwas loszuwerden.
Nach Lösung der Situation eitriger Prozess aufgrund des verkäsenden Abbaus des zuvor vermehrt aufgebauten Gewebes. Hierbei kann „Kalk“ entstehen („Mandelstein“). Dieser Prozess in Reparaturphase oder konfliktgelöster Phase verursacht keine Schmerzen. Werden dabei aber die benachbarten ektodermale oder die neumesodermale Struktur beeinträchtigt, so können dabei Schmerzen entstehen.
Aufgrund ihrer Funktion wird ein Teil eines bestimmten Mandelgewebes dem entodermalen Gewebe zugeordnet; in der alten Biologie ist die Zuordnung als lymphatischen Gewebe beim Ektoderm zu finden.

– Neumesodermales Lymphgewebe, Steuerrelais im Marklager. Bei dieser Gewebeart kommt es in aktiver Phase zur Verminderung der physiologischen Funktion des normalen Gewebeumbaus zu Auf- und Abbau des Gewebes selbst und damit zu einer langsam beginnenden Gewebsverminderung. Nach Lösung der Situation erfolgt in der Reparaturprozess wieder der mehr oder weniger schmerzende Gewebsaufbau.
Konfliktiv wird bei den Gaumenmandeln unterschieden: Nicht gut zu sein, nicht zu genügen an dieser Stelle, dass ich etwas nicht sagen kann; oder dass ich nicht in der Lage bin, mir etwas, einen Brocken, reinzuholen oder einen gefährlichen Brocken loszuwerden.

– Die ektodermale Schichte …

… bei den Gaumenmandeln: die ektodermale Schichte der Kehlkopfschleimhaut.
… bei den Rachenmandeln: die ektodermale Schichte der Mundschleimhaut.

… Die ektodermale Mundschleimhaut ist Gewebe des Äußeren Keimblattes, dem Ektoderm, gesteuert aus dem Großhirnrindenfeld. Diese äußere Gewebsschichte ist sensibel und zum Spüren und Wahrnehmen können da.
Konfliktiv geht es hierbei um einen Trennungskonflikt, von etwas oder jemanden getrennt worden zu sein.
Oder aber getrennt werden zu wollen, was biologisch einem « ich will einen anderen Kontakt spüren als jenen, welchen ich gerade spüre » entspricht.
Der Trennungskonflikt steht im Zusammenhang mit jenem Körperteil, wo etwas gefunden wurde; beim Mund geht es meistens um Nahrungsmitteln und Getränke, ein bestimmtes oder auch mehrere, oder auch um andere Gegenstände, mit denen der Mundbereich in Kontakt kommt: « Ich will dies nicht im Mund haben ». Das Gewebe des Ektoderms macht in konfliktaktiver Phase langsam voranschreitend Reduzierung der Funktion, somit der Sensibilität. Sowie langsam voranschreitend auch etwas Gewebszellabbau. Kommt es zur Lösung der Situation, so beginnt eine Reparaturphase mit Ödemeinlagerung und Aufschwellungsprozess. Die Gewebszellen beginnen sich wieder aufzubauen, was zunächst mikroskopisch als Chaos darstellt: Große Zellstruktur aufgrund der Aufschwellung und beginnende Teilung. Hier kann es unter Umständen zur Diagnose « Plattenepithelkarzinom » kommen.

… Die ektodermale Kehlkopfschleimhaut Die Kehlkopfschleimhaut zählt zum ektodermalen Gewebe und dort zum Äußeren Hautschema. Dies bedeutet in Konfliktaktivität wird an dieser Stelle die Sensibilität zunehmend reduziert.
Nach Lösung des Konfliktes aber wird diese Stelle hypersensibel. Zusätzlich ist das Gewebe hier entzündet und geschwollen, sodass beim Schlucken und durch die erhöhte Sensibilität Reize und Schmerzen auftreten, die den Hustenreiz auslösen können. Es handelt sich hierbei um einen trockenen Reizhusten, wobei im zweiten Teil einer Reparaturphase (konfliktgelösten Phase) auch etwas Schleim sowie flüssiges Blut im Auswurf sein können. Der zugehörige Konfliktinhalt ist die « Schreckangst » (« Mir blieb das Wort im Hals stecken ») oder « Revierangst », je nach Händigkeit und Hormonlage; das Gefühl der Bedrohung aus dem Rudel/der Gruppe/der Familie ausgeschlossen zu werden.
Mit der Sensibilität dieser Hautschicht wird der Atemstrom beim Sprechen mitreguliert; von da heraus ergibt sich auch der biologische Sinn: in aktiver Phase wird die Sensibilität dieser Struktur verändert, um den Atemstrom für das Sprechen und damit das Sprechen selbst zu reduzieren.

 

 

Quellen:

Seminare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
Naturnah-Seminar mit Nicolas Barro und Marco Pfister.

David Münnich, „Das System der 5 biologischen Naturgesetze“.
Internetseite www.5bn.de.
Zur Einführung: Simona Cella, Marco Pfister, „Krankheit ist etwas anderes“, Einführungsbüchlein zu den fünf biologischen Naturgesetze des ital. Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus)

Kopfschmerzen

Unterschiedliche Formen von Kopfschmerzen

Für das Auftreten von Kopfschmerz sind mehrere Möglichkeiten gegeben. Hier gilt es genau abzuklären, welches Programm oder auch welche Programme im Bereich des Kopfes nach den Beschreibungen der fünf biologischen Naturgesetze nun konkret als Ursache in Frage kommen.
Zunächst ist schon bei der Art zu unterscheiden, ob es sich tatsächlich um Schmerz oder um Kopfdruck handelt.

 

Welches der Programme bzw. auch welche Programme für Kopfschmerz in Betracht kommen, ist bei jeder einzelnen Person individuell zu überprüfen.

Das Hirn, die Hirnmasse, selbst macht keinen Schmerz, es hat keine sensiblen Strukturen. Aufdehnungen von Schwellungsprozessen von einzelnen Hirnrelais in der konfliktgelösten Phase ihres jeweiligen Sonderprogramms können aber Kopfdruck machen, wenn diese auf die Hirnhäute Druck ausüben. Vom Hirn gibt es nur eine Art von Kopfschmerz, wenn das Relais der Hirnhäute (Pericranium) beeinträchtigt wird; die Hirnhäute selbst sind sehr sensibel. Dieser Kopfschmerz ist dann über eine Kopfseite von vorne bis hinten wahrnehmbar.

Bei Schwellungsprozessen vom Hirn, sei es durch konfliktgelöste Phase eines in Schwellung befindlichen Hirnrelais, sei es bei Gehirnerschütterung, Einblutung, Unterzuckerung oder auch der „Kater-Kopfschmerz“ nach Alkohol, kann es bei entsprechendem Ausmaß der Schwellung zu Kopfdruck kommen, welche im Prinzip den gesamten Kopf umfassen. Hierbei kann es sich um pochenden, hämmernden, drückenden Kopfdruck handeln, der im gesamten Kopfbereich gleich ist; begleitet evtl. von Benommenheit, wo man nicht klar denken kann. Dabei gibt es aber keinen stechenden, pieksenden, brennenden Schmerz, sondern eben drückenden Schmerz, Druckgefühl. Dieser kann durch körperliche Aktivität und der damit verbundenen Steigerung des Blutdruckes noch vermehrt gesteigert werden. Was hier aber die Schmerzen auslöst, ist der Druck auf die Hirnhäute durch den Druck auf die Schädelkapsel. Dieser Druck ist in alle Richtungen gleich stark ausgeprägt.

* Die Hirnhäute weisen verschiedene Strukturen auf. Die untere Schichte der Hirnhaut, die Piamater ist direkt mit dem Gehirn verwachsen und macht Klebstoff. Sie besteht aus Bindegewebe, weist aber auch Lederhautfunktion und damit Schutzfunktion  auf wegen der Verletzungsgefahr des Gehirns.
Bei den Schichten des Gewebes des Neumesoderms, dem Bindegewebe der Arachnoidea und Dura Mater geht es konfliktiv um ein Selbstwertthema, das Gehirn betreffend, zur Leistungsfähigkeit des Gehirns; das Gefühl, mein Hirn funktioniert nicht richtig oder ist nicht fähig, richtig zu funktionieren.
In konfliktgelöster Phase kommt es hier zum Reparatur- oder Regenerationsprozess entsprechend den Beschreibungen über das Gewebe des Neumesoderms und damit zur Hirnhautentzündung. Allerdings besteht auch bei diesem Bereich die Problematik, als dass gerade die konfliktgelöste Phase, die Reparaturphase als jener Zeitabschnitt wo das Konfliktthema eigentlich gelöst ist, aufgrund ihrer spürbaren Symptome der Auslöser für die neue Aktivierung dieses Sonderprogramms sein kann.
Die äußere Schichte der Hirnhaut, die Dura Mater besteht aus dem Gewebe des Altmesoderm, hat aber auch bindegewebige Fasern und auch sensible Fasern wie die Knochenhaut. Die äußere Schichte ist mit der Knochenhaut des Schädelknochens verwachsen und entspricht der Innenseite der Knochenhaut mit derem Verhalten. Die starken Kopfschmerzen, Migräne, ist vom Schmerzempfinden in der Dura Mater.

Was man bei den Kopfschmerzen unterscheiden kann, ist, dass fast alle diese Schmerzen in der 2. Phase, der konfliktgelösten Phase/Reparaturphase, beginnen. D.h. Beginn kurz nach Konfliktlösung und die Schmerzen beginnen hierbei auch stark. All diese Schmerzen beginnen intensiv und werden dann weniger mit der Zeit. Denn die Lösungsphase, die Reparaturphase, beginnt immer mit der Aufschwellungsphase und das ist der Moment, wo die Nerven eingeengt werden und Druck auf das Gehirn kommt. Wenn der Verlauf des Sonderprogramms ohne Rückfall, ohne Konfliktrezidiv erfolgt und damit quasi ohne Unterbrechung, dann geht dies über in die Ausschwemmungsphase, in die konfliktgelöste Phase B, pcl-B-Phase, wo dann auch mehr gepinkelt und geschwitzt wird und die Flüssigkeit rauskommt. Dadurch gehen die Schmerzen automatisch auch zurück. D.h. der Zustand des Wasserhaushalts im Körper: Ob der Körper Einspeicherung von Flüssigkeit in der pcl-A-Phase macht oder aber Abgabe von Flüssigkeit in der pcl-B-Phase, ist ein Indikator für den Schmerzverlauf. Maßnahmen, die helfen, Wasser rauszuziehen, machen auch automatisch eine Linderung der Symptomatik. Sie machen nicht eine Aufhebung, aber eine Verringerung der Symptomatik und sind von daher auch schon hilfreich in gewissen Mengen.
Wenn jetzt jemand Kopfschmerz hat durch eine Einklemmung von einem Nerv, von Schwellung vom Gewebe des Neumesoderms mit Kompression vom Nerv, dann würde Kühlung gut helfen, weil Kühlung eine Schwellung reduzieren kann. Wenn der Schmerz beim Nerv entsteht durch eine Reizung des Nervs wegen seines Sonderprogramms in konfliktgelöster Phase selbst, dann wird Kälte nicht helfen. Diese Kältemaßnahme kann es auch noch schlimmer machen und den Schmerz verstärken.

Zu Kopfschmerzen am Hinterkopf siehe die Beschreibung auf der Seite « Kopfschmerzen am Hinterkopf »!

Zu Kopfschmerzen im vorderen Bereich des Kopfes können nach dem Modell der 5BN im Schema der Zweiphasigkeit mehrere Sonderprogramme in Betracht kommen (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

* ­Aufschwellungsprozess vom Gewebe des Neumesoderm-Bereichs im Bereich des Schädelknochens an einer der Austritts- bzw. Durchtrittsstellen vom Trigeminus-Nerv und in Folge Einklemmung des Nervs: Der Trigeminus-Nerv steuert mit seinen drei Ästen die Gesichtsseiten an.

Bei den Schädelknochen geht es konfliktiv um den intellektuellen Selbstwerteinbruch. Es geht konfliktiv nicht darum, selbst nicht genügend intelligent zu sein oder sich selbst für dumm zu halten. Sondern, dass man eine Situation, welche gerade passiert, nicht überblickt: Da geschieht etwas und ich verstehe nicht, was da passiert! Oder auch, dass ich mit dem Kopf nicht durch die Wand komme. Dass ich hier am Kopf nicht stabil genug bin.
Eine Lösung kann erfolgen, wenn man eine Situation „endlich verstanden hat“, „Jetzt kapiere ich dies! Jetzt begreife ich das!“
Wenn der Schmerz von einem Nerv stammt, welcher eingeklemmt worden ist, dann tritt der Schmerz ab einem bestimmten Punkt auf oder nur an einem bestimmten Punkt, ein punktueller Schmerz. Damit ist dieser Schmerz von Einklemmung unterscheidbar vom Sonderprogramm des Nervs selbst: Beim Sonderprogramm verläuft der Schmerz die Nervenbahn entlang – siehe unten.

* Schmerz bei Verspannung des Kaumuskels: Der Kaumuskel ist oben angewachsen am Schädel und zieht runter entlang der Stelle, wo auch der Trigeminus-Nerv verläuft. Durch den Druck bei der Verkrampfung, welche beim Muskel auch Verdickung macht, kann es zum Auftreten von Nervenschmerz kommen.

* Das Sonderprogramm von einem der Äste des Trigeminus-Nervs selbst in konfliktgelöster Phase: Dieser sensorische Nerv steuert die Gesichtsseiten an.
Die Hirnrelais zur Steuerung vom Trigeminus befinden sich unterhalb der Relais der Revierbereiche und in der Nähe vom Magenrelais: Bei Beeinträchtigung des Magen-Relais aufgrund des Schwellungsprozesses vom Trigeminus-Relais kann es zu „Kopfschmerz/Migräne mit Übelkeit und Erbrechen“ kommen.

Konfliktiv geht es beim Trigeminus-Nerv um einen sensorischen Konflikt des Gesichts, um Kontaktabriss mit Identitätsverlust, hier zusammen mit der Wahrnehmung der Gesichtsmimik: Ich fühle mich nicht in der richtigen mimischen Position. Ich kann mich nicht wahrnehmen, wie ich mich artikuliere. Wie schaue ich jetzt aus in dieser Situation. Ich weiß nicht, wem gegenüber ich loyal sein soll (Beispiel Familienstreitigkeiten).

Für Schmerz vom Trigeminus, welcher auch als „Kopfschmerz“ bezeichnet wird, ist typischer Trigeminus-Schmerz vom Talmicus-Ast, N.oph thalmicus. Dieser geht durch die Augenhöhle hinter dem Augapfel hoch und verläuft bis zur Stirn über dem Auge hin zum Scheitel. Bei Schmerzen vom Augapfel, Gefühl von Schmerz hinterm Augapfel, auch dann bei Bewegung des Auges – das ist typisch für den Trigeminus, da nur dessen Bahn hier entlang verläuft. Er kann am Schläfenbereich und bis übers Ohr Schmerzen machen
Die unteren Äste verlängern sich im Kiefer bis hin zu den Zahnwurzeln der Zähne, N. Maxillaris Richtung Oberkiefer und N. Manibulares Richtung Unterkiefer. Der Nerverschmerz kann sich hier auch anfühlen wie Zahnschmerzen. Und dann kann es sein, man hat hier Zahnschmerzen; an den Zähnen wird aber keine Ursache gefunden.
Zur Unterscheidung von anderen Schmerzen ist typisch für Nervenschmerz auch eine Berührungsempfindlichkeit an diesen Stellen.

* Stirnhöhlen: Die Stirnhöhlen befinden sich über dem Auge und sind mit Gang für das Abfließen des Sekrets mit der Nasenhöhle verbunden. Die sensible Nasenschleimhaut reagiert auf einen Witterungskonflikt, jemanden oder etwas, auch eine Situation, nicht wittern gekonnt zu haben. Nach Lösung der Situation beginnt in der Reparaturphase auch ein Entzündungs- und Schwellungsprozess. Aufgrund dessen kann der Verbindungsgang zwischen Stirnhöhle und Nasenhöhle zugehen und das Sekret nicht mehr abfließen. Dadurch kann starker Druck in der Stirnhöhle entstehen und zwar stirnseitig über dem Auge, Druckschmerz über dem Auge. Dieser kann auch scharf sein und starke Schmerzen verursachen. Diese Art von Schmerz geht aber nicht Richtung Ohr und ist u.a. von daher auch vom Trigeminus-Nervenschmerz zu unterscheiden.
Die Stirnhöhlen können beim Menschen in sehr unterschiedlichen Größen ausgebildet sein und reichen von sehr, sehr geringem Umfang bis zu knapp 8 cm³ Durchmesser. Dementsprechend kann das Ausmaß des Umfangs von Stirnhöhlenschmerz sich darstellen.
In einem Bericht zu einer Fallbeschreibung begann der Stirnhöhlenprozess auf der Gesichtsseite für den Partner-Bezug mit starkem Kopfschmerz, als ein schwieriger Termin mit dem Steuerberater zu Ende war.

 

* Das Hirnrelais, welches die Empfindlichkeit des Pericraniums, der Knochenhaut des Schädels, steuert. Dieses Steuerrelais befindet sich fronto lateral, an den Geheimratsecken. Das Pericranium ist die Knochenhaut des Schädels. An der Außenseite des Schädels ist es einfach Knochenhaut. Auf der Innenseite ist es Knochenhaut, welche mit der harten Hirnhaut, der Dura Mater verwachsen ist. Innerhalb des Pericraniums verlaufen viele Nerven. Diese Knochenhaut ist sehr sensibel.
Wenn nun eine der Schädelseiten ganzseitig von vorne bis hinten schmerzt, dann kann es vom Druck sein auf das betreffende Pericranium-Relais in der konfliktgelösten Phase von einem der benachbarten Relais. D.h. wenn die eine Schädelseite schmerzt, dann ist das Relais auf der gegenüberliegenden Seite beeinträchtigt. Dies kann sein von den Frontal- oder Ohnmächtigkeitskonflikt-Relais oder hier seitlich von der Steuerung von Bronchialmuskulatur oder anderen Seite: Kehlkopfmuskulatur.  Und das macht diese starken einseitigen Kopfschmerzen, aufgrund der benachbarten Lage im Gehirn. (Beachte die Hirnkarten, evtl. auf der Seite 5bn.de oder in einem der Fachbücher.)

Wenn man sich die Hirnhäute ansieht, die Dura Mater ist vollflächig verwachsen mit der Knochenhaut, die da innen am Schädelknochen anklebt und da sind innen die ganzen Nerven drinnen.  Das ist das, was auch schmerzt, wenn jemand Hirndruck hat. Wenn also allgemeine Hirnschwellung oder Hirnerschütterung vorliegt, der Schmerz den man spürt ist auch sozusagen der Druck, mit welchem das Gehirn hier gegen den Schädel presst. Aber wenn diese Hirnhaut nicht besonders gereizt ist von ihrer Sensibilität her. Dann ist es Schmerz, der eben allgemein im ganzen Schädel ist. Diese starken Schmerzen sind eben nicht wie Druck auf die Hirnhaut, sondern wegen Druck auf das Steuerzentrum, wo es hier diesen Bereich auch steuert.

* Schmerz aufgrund von aktiver Verspannung der Faszien der quergestreiften Kopfmuskulatur wegen der Angst vor den ständig wiederkehrenden Kopfschmerzen:

Dies ist quasi eine Art Meidehaltung vor dem erwarteten Kopfschmerz, welchen man bereits aus früheren Situationen kennt und aufgrund dessen man verspannt – und genau wegen dieser Schmerz-Meidehaltung nun Schmerz aufgrund der Verspannung auftritt! Das ist aktive Phase im Schema der Zweiphasigkeit. Beim italienischen Studienverband als Kontraktura Altagica beschrieben. Besteht keine Notwendigkeit mehr zur Meidehaltung, löst sich die Verspannung – und damit endet nicht selten ein bestehender Schmerz; hier sind Formen von Entspannungsmaßnahmen sehr nützlich.

* Ödeme in Hirnrelais: Steuerrelais der einzelnen Organgewebe in konfliktgelöster Phase zusammen mit einem zweiten Sonderprogramm, jenem der Nierensammelrohre in konfliktaktiver Phase aufgrund der vermehrten Wassereinlagerung:
Die allermeisten Hirnödem machen keinen Schmerz. Das Hirn selbst hat keine sensiblen Strukturen. Auch Menschen mit Hydrozephalus externus oder internus (Wasserkopf) haben trotz der großen Raumforderungsprozesse keine Schmerzen.
Die einzigen « Hirnödeme », welche Schmerzen verursachen können, sind jene, die entweder so massiv groß sind (nur zusammen mit einem aktiven Sonderprogramm der Nierensammelrohre), dass sie Druck auf die Hirnhäute ausüben. Weitere Möglichkeiten: wenn durch ein Ödem sich Verschiebungen ergeben und mechanisch ein Nerv abgeklemmt wird (Austrittspunkte am Stammhirn).

Bei “ständigen“, „andauernden” oder auch wiederkehrenden Verlaufsformen, manchmal dann auch als “chronisch” bezeichnet, kommt es wiederholt zu jeweils einer kürzeren oder längeren Aktivierung des Sonderprogramms über sogenannte “Schienen”; sowie einer Lösung und der daraufhin folgenden konfliktgelösten Phase (da ansonsten keine “chronische” Entzündung auftreten würde).

Als “Schiene”kann alles gelten, was als Begleitumstand in einer früheren Erlebnissituation aufgetreten ist und der Organismus sich gemerkt hat. Sie waren als Nebeneffekt in irgendeiner Form auffällig. Dies kann sein: ein bestimmter Geruch, eine bestimme Farbe, ein Geräusch oder auch ein einzelnes Wort, oder anderes mehr. Der Organismus merkt sich solche auffälligen Effekte. Wenn nun ein solcher Effekt, ein solcher Begleitumstand einer früheren Erlebnissituation, wieder auftritt, so wird dies wie als eine Art Warnsignal realisiert: “Als dies damals auftrat, ist genau jene konfliktive Situation passiert!”. Und der Organismus reagiert und aktiviert das Sonderprogramm, evtl. auch nur für sehr, sehr kurze Zeit, worauf sehr rasch eine konfliktgelöste Phase mit ihren spezifischen Symptomen einsetzen kann. Hierbei ist aber auch häufig die eigentliche früher erlebte und empfundene Konfliktgeschichte kein großes Thema mehr. (Es ist jeweils zu achten auf das Symptom und deren konkreten Zuordnung zu einem der Phasenabschnitte; nicht zu verwechseln mit den Erklärungen zu „Allergien“ aus den Beschreibungen der alten Medizin!)

 

Quellen:

Seminare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
Naturnah-Seminar mit Nicolas Barro und Marco Pfister.
Internetseite www.5bn.de.
Zur Einführung: Simona Cella, Marco Pfister, „Krankheit ist etwas anderes“, Einführungsbüchlein zu den fünf biologischen Naturgesetze des ital. Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus)

Gewichtsabnahme – keine Gewichtszunahme

Woran könnte es liegen, dass ich kein Gramm an Gewicht zunehme? Ich bin weiblich, 52 Jahre alt und hatte bei einer Grösse von 1,73 m. jahrelang immer meine 56-58 Kilo. Ich habe immer noch viel und reichhaltig gegessen und das ist auch heute noch so. Vor ungefähr 3 Jahren fing es an dass ich immer ein kleines bisschen mehr abnahm, und jetzt bin ich seit letztem Jahr auf 51 Kilo und kann essen bis mir übel wird, es hilft alles nichts. Es sei zu bemerken dass ich eher ein nervöser und ängstlicher Typ bin, doch das war auch schon früher so.

Hallo,

um bei ausreichender Nahrungsaufnahme kein Gewicht zu zunehmen oder auch: Gewicht zu verlieren kommen in Bezug auf die Programme im Organismus nach den fünf biologischen Naturgesetze mehrere Möglichkeiten in Betracht:
Sowohl verstärkter Stoffwechselumsatz als auch verstärkte Ausscheidung.
Auf eine etwaige Nahrungsmittelunverträglichkeit, wo die Nahrung sofort wieder ausgeschieden wird (Erbrechen) wird in diesem Kommentar nicht eingegangen, da dabei nicht von ausreichender Nahrungsaufnahme gesprochen werden kann.

 

Die Programme im Einzelnen; welches der Programme bzw. auch welche Programme für Gewichtsabnahme in Betracht kommen, ist bei jeder einzelnen Person individuell zu überprüfen.

* Die eigentliche Verdauung der eingenommenen Nahrung und die Nährstoffaufnahme erfolgt im Dünndarm. Die Schleimhaut wird nach der Einteilung der Embryologie dem Gewebe des Inneren Keimblattes (Entoderm) zugeordnet. Das Steuerrelais befindet sich im Stammhirn.
Die Programme des Stammhirns und deren Aktivierungen sind sehr, sehr einfach empfunden. Die Konfliktthemen vom Althirn werden nicht gedacht, sie sind in den Gedanken nicht direkt zu finden; aus diesem Grunde werden diese Konfliktgeschichten sowie auch die Konfliktthemen vom Marklager in der modernen Psychotherapie nicht gefunden.
Beim Stammhirn geht es um sogenannte „Brockenthemen“, wo etwas unbedingt gebraucht wird (Relais der rechten Hirnseite im Stammhirn) oder eine Gefahr unbedingt vermieden bzw. man  etwas Gefährliches unbedingt loswerden muss. Der Begriff « Brocken » steht hierfür als Metapher für Lebensnotwendiges sowie Lebensgefährliches.

Im Bereich der Aufnahme des Dünndarms geht es konfliktiv darum, die Nährstoffe aus der Nahrung raus zu holen. Konfliktiv dazu: ist das, was ich jetzt habe, genug für mich, reicht dies. Habe ich genug, bin ich versorgt. Das ist etwas anderes als der Konflikt des Verhungers vom Lebergewebe, welches als Speicherorgan tätig ist.
Man sagt ja auch konfliktiv “der unverdauliche Brocken”, aber das ist konfliktiv etwas ganz anderes als beim Magen. Beim Magen geht es darum den Brocken niederzuringen, ihn klein zu machen. Im Dünndarm sind alle Fakten der Nahrung klar, es ist alles aufgelöst und da geht es nur um die Frage, ist dies etwas für mich. Reicht mir dies. Im unteren Dünndarm beginnt schon das Recyclen. Konfliktiv geht es auch um den unverdaulichen Brocken, aber mehr mit der Frage, hat sich das gelohnt. Ist es rentabel, war es den Aufwand wert. Weil hier der Körper schon wieder die Verdauungssalze, die Gallensalze und die Enzymreste rückholt, wo es auch um die Frage geht, macht diese Verdauungsarbeit überhaupt Sinn.
In der aktiven Phase des Programms besteht verstärkte und somit verbesserte Nahrungsaufnahme. Bei anhaltender Zeitdauer und abhängig von der Intensität des Konfliktthemas kann nach einem gewissen Zeitraum auch eine Gewebsvermehrung beobachtet werden; je nach dem Umfang des vermehrten Gewebes kann es zu entsprechenden Diagnosen nach der Schulmedizin kommen.
Ansonsten gibt es in diesem Phasenabschnitt aber keine auffälligen Symptome.

Nach Lösung der Situtation folgt die zweite Phase des Sonderprogramms und ein Reparaturprozess beginnt. In diesem zweiten Phasenabschnitt besteht verminderte Aufnahme, die Resorption ist aufgrund des Reparaturprozesses im Hirnrelais vermindert. Im betreffenden Gewebsabschnitt beginnt der verkäsende Abbau des zuvor vermehrt aufgebauten Gewebsbereiches. Bei diesem ersten Abschnitt des Reparaturprozesses besteht auch vermehrte Anziehung von Flüssigkeit im betreffenden Bereich des Gewebes sowie im zugehörigen Hirnrelais. In diesem Zeitraum kann es aufgrund der verminderten Verdauungstätigkeit auch zu Blähungen kommen, da die Darmgase ebenfalls nicht resorpiert werden. Das sind jene Situationen, wo etwa nach einem längeren Zeitraum eine beliebte Speise wieder einmal gegessen werden konnte – und danach gibt es Blähung! Mit dem System der 5BN wird jetzt verstanden warum: Mit der Aufnahme der beliebten Nahrung kam die Lösung und der Beginn der Reparaturphase.

In einem Umkehrschwenk des Reparaturprozesses wird die zuvor vermehrt angezogene Flüssigkeit später ausgepresst: Dieser Abschnitt wird als „Epileptoide Krise“ bezeichnet und kann eigene auffällige Symptome aufweisen. Beim Dünndarm kommt es hier in der Epikrise zu Durchfall von diesem unverdauten Brei. Typischerweise riecht dieser Durchfall sehr ungut, sehr sauer, weil es nicht nur schnell ausgeschieden, sondern weil es chemisch geruht hatte, weil es im Darm eingeschlossen war und nicht bewegt wurde, weil es nicht abgebaut wurde, rausgesogen wurde und weil dieser Brei jetzt direkt rauskommt. Wenn Sie Durchfall haben, wo das ganze Haus danach riecht, das ist typisch für Dünndarm oder aber wenn Enzyme fehlen von der Bauchspeicheldrüse.

Im zweiten Abschnitt kann es aufgrund des Gewebsabbaus auch zu Blutanteilen im Darm kommen. Je nach Darmabschnitt sind diese Anteile bereits quasi verdaut oder aber sichtbarer auszumachen.
Wenn nun jemand dieses Programm häufig rezidiviert, die Situationen also immer wieder auftreten (aktive Phase) und wieder gelöst werden und der Reparaturprozess in Gange kommt (konfliktgelöste Phase), dann kann es aufgrund von verminderter Aufnahme zu evtl. bemerkbaren Gewichtsverlust kommen.

* Die Darmmuskulatur ist für die Weiterbeförderung der aufgenommenen Teile im Darmtrakt zuständig. Das zuständige Relais befindet sich im Mittelhirn; das Gewebe wird aufgrund des Verhaltens den stammhirngesteuerten Programmen zugeordnet.
In aktiver Phase des Programms kommt es zur gesteigerten Peristaltik und wesentlich schnelleren Beförderung des Darminhalts. Hierbei geht es um die schnellere Ausscheidung, der Darminhalt soll schneller hin zum Rektum geschoben werden. Dies kann sein, wenn die eingenommene Nahrung als nicht gut für sich empfunden wird; biologisch betrachtet als „giftig“ oder „gefährlich“ interpretiert wird; real muss dies nicht der Fall sein: Der Mensch hat eine große Anpassungsfähigkeit und Flexibilität, auch in Bezug auf Nahrungsmittel. Nur damit war das Überleben in der Vergangenheit gesichert.
Dieser « Nahrungsbrocken » kann aber im übertragenenen Sinne auch eine Situation sein. Hierbei geht es im Bereich des Dünndarms noch darum aus dieser Situation noch etwas für sich selbst unbedingt Notwendiges rausholen zu müssen. Bei größerer Intensität der aktiven Phase sowie in der Epileptoiden Krise kann es zu hörbarem „Darmrumoren“ kommen.
In konfliktgelöster Phase erfolgt zunächst eine Verlangsamung der Beförderung, es geht nichts weiter. Dies kann auch Auswirkung auf das Stuhlverhalten haben, als dass man für einen gewissen Zeitraum, auch für Tage, keinen Stuhlgang hat. Nach der Epileptoiden Krise kommt auch die Muskulaturtätigkeit wieder in Gange.

Wenn die Aktivierung und verstärkte Ausscheidung aus dem Bereich des Dünndarms erfolgt, so kann bei häufigem wiederholten Auftreten und entsprechender Intensität der Konfliktmasse mit der Zeit unter Umständen ein Gewichtsverlust beobachtbar sein, da keine Nährstoffaufnahme erfolgen kann.

* Die Nierensammelrohre, ein bestimmter Abschnitt in der Niere, ist für die Regulierung des Wasser- und Elektrolythaushaltes im Organismus zuständig. Hier erfolgt Rückresorption von Flüssigkeit, welche nicht als Harn über den Blasentrakt ausgeschieden werden soll.

Die Nierensammelrohre werden vom Stammhirn gesteuert, die beiden Relais befinden sich im vordersten Bereich vom Stammhirn, wo sich dieses verschmälert.

Das Programm der Nierensammelrohre wird verständlich, wenn man sich vor Augen hält, wann das Programm von unseren Vorfahren zum Überleben entwickelt wurde: Beim Übergang vom Lebensraum des Wassers auf das trockene Land! Zuvor war der Wasserraum jener Lebensraum, wo das Individuum seinen sicheren Aufenthalt hatte; von Wasser umspült und versorgt. Wasser um sich und bei sich zu haben, war überlebenswichtig! Dies war beim Übergang zum Lebensraum auf dem Land aber nicht mehr wie selbstverständlich vorhanden; es war nun notwendig die Wasser- und damit verbundene Elektrolytausscheidung zu reduzieren.
Obwohl das Nierensammelrohr im Zusammenhang mit dem Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt im Organismus steht, so sind es für die Aktivierung des Programms jene Situationen, wo man sich im Empfinden alleingelassen fühlt, die Existenz bedroht, man mutterseelenallein ist, als „wie in die Wüste geschickt worden zu sein“. Dies kann auch der Fall sein, wenn man von sehr vielen Personen umgeben ist, also im Prinzip nicht alleine wäre; die Anzahl von den anwesenden Personen hat für diese Form von Empfindung keinen Einfluss.
Man empfindet sich selbst nicht mehr in seinem eigenen gesicherten Milieu. Der Ansatz in der Therapie ergibt sich hierbei demnach auch von daheraus: Die Person muss sich wieder absolut sicher, wohlbehütet und geborgen fühlen; quasi wie ein Baby auf Mamas Arm.

In aktiver Phase kommt es zu verstärkter Rückresorption jener Flüssigkeit, welche ansonsten als Harn ausgeschieden worden wäre. Diese Flüssigkeit wird im gesamten Organismus eingelagert und führt zu Gewichtszunahme. Bei starker Aktivität kann eine betroffene Person innerhalb kürzester Zeit sehr viele Kilos zunehmen.
Die Einlagerung erfolgt vor allem auch an jenen Organgewebsbereichen, wo aufgrund von deren Programmverlauf zu dieser Zeit verstärkte Wasseranziehung von einer konfliktgelöste Phase besteht. Diese vermehrte Flüssigkeit kann an diesen Stellen in Folge zu besonders ausgeprägten spür- bzw. sichtbaren Symptomen führen, welche ansonsten gar nicht aufgetreten wären (etwa Schmerzen beim Knochenprozess, große Schwellungsprozesse). Diese Symptome haben demnach weniger mit dem Programm an der örtlichen Stelle zu tun, sondern vor allem aufgrund eines aktiven Programms der Nierensammelrohre. Die Urinmenge kann in dieser konflikt-aktiven Phase stark reduziert sein, die Werte der „harnpflichtigen Substanzen“ sind in jener Zeit dadurch natürlich erhöht; dies ist aber auch ein deutliches Zeichen, dass die Ausscheidung der entsprechenden Substanzen trotz verminderter Urinausscheidung dennoch funktioniert.
Nach Lösung der Situation kommt es bereits ab Beginn der konfliktgelösten Phase zur vermehrten Flüssigkeitsausscheidung (im Vergleich dazu: bei den anderen Programmen besteht eine verstärkte Ausscheidungsphase erst ab dem zweiten Abschnitt der konfliktgelösten Phase, pcl-B). Die Person pinkelt viel. Erfahrungsberichte beschreiben hierbei stündlichen Urinabgang über mehrere Stunden hinweg. Dieser sehr verstärkte Flüssigkeitsabgang ist bedingt durch die Funktionsverminderung bzw. je nach Intensität auch Funktionsausfall in der konfliktgelösten Phase, pcl-A-Phase. Wenn es zu einer guten Lösung des Programms gekommen ist, können wohlbeleibte Personen in ein paar Tagen dadurch ein paar Kilos abnehmen. Große Schwellungsprozesse können dadurch in kürzerer Zeit deutlich reduziert werden bzw. verschwinden diese völlig. Diese verstärkte Ausscheidung reduziert sich wieder und geht über zur Normalität ab dem zweiten Teil der konfliktgelösten Phase, pcl-B.

Da es sich um stammhirngesteuertes Gewebe handelt, weist das Gewebe der Nierensammelrohre auch in einer konfliktaktiven Phase ein entsprechendes Verhalten auf: Mit anhaltender Zeitdauer kommt es zu vermehrtem Gewebsaufbau. Dieses zusätzlich aufgebaute Gewebe wird in der konfliktgelösten Phase tuberkulös verkäsend abgebaut und kann Auffälligkeiten im Urin verursachen.
Eine weitere Besonderheit des Programms der Nierensammelrohre tritt auf, wenn beide Relais im Stammhirn gleichzeitig aktiv sind: Je nach der Intensität der Konfliktaktivität kann die Person in Verwirrung kommen, auch bis zur völligen Desorientierung. Die Person kann sich örtlich nicht mehr orientieren; wenn ihr etwas gesagt wird, so kann sie dieses nicht aufnehmen.
Im Zusammenhang mit Krankenhäusern wurden beide Phasenabschnitte beobachtet. Jene, welche sich dort besonders aufgrund ihres Zustandes sicher und geborgen fühlen, können dort das Programm der Nierensammelrohre in Lösung bringen. Jene, welche sich nun, fern von zu Hause, völlig alleingelassen fühlen, aktivieren das Programm; was in Folge zu veränderten Symptombeobachtungen führt („Nierenversagen“). Das sind auch jene Fälle, welche im Krankenhaus Zeichen von Verwirrung aufweisen können, die bei Änderung der örtlichen Lage und Rückkehr in ihr Zuhause nicht mehr auftreten. Zu beachten ist, dass eine Epileptoide Krise von den Programmen des Stammhirns bis zu vier Stunden dauern kann und hierbei die Symptome der aktiven Phase verstärkt auftreten: Eine Person kann aus dem Nichts heraus für ein paar Stunden wieder verwirrt sein; diese Verwirrung verschwindet bei Beginn der pcl-B-Phase wieder.

* Gewichtsverlust bzw. keine Gewichtszunahme durch gesteigerten Stoffwechselumsatz beim Programm des Hypothalamus:

Hypothalamus ist im Prinzip oberste Befehlsreihe für die Ausschüttung von Hormone. (Anmerkung: In älteren Beschreibungen wurde dieses Programm noch als „Thalamus“ beschrieben, bis der Fehler, eine Folge der falsche Zuordnung des Hamerschen Herdes in diesem Bereich, erkannt worden war).

Das Relais befindet sich im Großhirnrindenfeld. Konfliktthematisch geht es hier darum, in einer Situation zu sein, wo kein Ausweg besteht, wo keine Chance besteht aus dieser konkreten Situation heraus zu kommen. Im Prinzip: mit der Situation in einer Sackgasse zu sein, wo nichts anderes mehr geht. Bei der Aktivierung des Sonderprogramms geht es darum, doch noch eine Chance zu erhalten um aus der Situation herauskommen. Die Ausschüttung der Hormone, welche den Stoffwechsel bremsen, wird gestoppt bzw. hintangehalten.

Die Person hat in konfliktaktiver Phase einen stark gesteigerten Stoffwechselumsatz und Körperwärme(!). Man ist super-manisch, kann hier viel essen, ohne an Gewicht zuzunehmen und hat aufgrund der Absenkung von ADH vermehrte Flüssigkeitsausscheidung mit erhöhtem Insulin.
Zu Beginn der konfliktgelösten Phase, PCL-A-Phase, kommt es aufgrund des starken Funktionsausfalls wegen der Ödemeinlagerung im Relais im Hirn zu einem Zusammenbruch der Thermoregulation und zu Untertemperatur. Wenn die konfliktaktive Phase zuvor eine ausgeprägte Intensität hatte, so kann durch die stärkere Ausprägung der konfliktgelösten Phase auch eine Form von Müdigkeit, Erschöpfung bis hin zur völligen Schlappheit ergeben.
Dieses Programm ist auch gerne in geringerer Intensität als Folge-Aktivierung zu beobachten, wenn eine Person bereits Körperreaktionen und -symptome von anderen Programmen verspürt und aufgrund mangelnder Kenntnis der Zusammenhänge keinen Ausweg zum Bestehen jener Symptome sieht.
In der epileptoiden Krise kann es jenen Effekten kommen, der als „Kreislauf-Kollaps“ bezeichnet wird.

* Gesteigerten Stoffwechselumsatz gibt es auch beim Programm der Schilddrüsen aufgrund der vermehrten Produktion der Schilddrüsenhormone.

Die beiden Hirnrelais befinden sich im Stammhirn im rückwärtigen Teil, dem sogenannten „Schlundbereich. Konfliktthematisch geht es auch hierbei um Brockenthematik, um etwas unbedingt erhalten zu müssen oder aber eine Gefahr loswerden zu müssen:
Rechte Seite: Ich bin nicht schnell genug um etwas zu bekommen, dass ich brauche um zu überleben.
Linke Seite: Ich bin nicht schnell genug um eine Sache/eine Gefahr loszuwerden, die mein Leben bedroht.
In aktiver Phase werden mit der Funktionssteigerung vermehrt Hormone produziert. Mit anhaltender Zeitdauer kann auch ein vermehrter Gewebsaufbau beobachtet werden, „heißer Knoten“. Nach Lösung der Situation kann dieser in der konfliktgelösten Phase entweder verkäsend abgebaut werden oder aber bindegewebig verkapseln: Der Knoten bleibt dann bestehen, hat aber keine Aktivität in Bezug auf Zellteilung oder Hormonproduktion (eine der möglichen Formen für einen „kalten Knoten“)
In konfliktgelöster Phase kann es aufgrund der Funktionsverminderung zu Kreislaufschwächen kommen aufgrund der verminderten Hormonproduktion.
Der gesteigerte Stoffwechselumsatz kann Auswirkung auf das Körpergewicht haben; wird hier aber in geringerem Ausmaß beobachtet als im Vergleich zum oben beschriebenen Programm des Hypothalamus.

 

Quellen:
Seminare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
Naturnah-Seminar mit Nicolas Barro und Marco Pfister.
Internetseite www.5bn.de.
Zur Einführung: Simona Cella, Marco Pfister, „Krankheit ist etwas anderes“, Einführungsbüchlein zu den fünf biologischen Naturgesetze des ital. Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus)

Innerer Bauchnabel – biologisches Thema

Gibt es Erfahrungen zum Konflikt des « Inneren Bauchnabels »?

in unserem Körper befinden sich einige Strukturen, welche zwar in der Entwicklung Bedeutung hatten und in einem dieser Zeitabschnitte notwendig waren, später aber keine weitere Funktion mehr haben und sich nur mehr als Restzustand im Organismus befinden.

Die Aktivierung ihres jeweiligen Sonderprogramms in einem konfliktiven Schockmoment, welcher unerwartet und völlig überraschend, akut dramatisch und isolativ empfunden wurde, ist aber weiterhin möglich.
Das Gewebe des Inneren Bauchnabels gehört zu diesen Körperteilen.

 

Das Drüsengewebe des Inneren Bauchnabel gehört zum Gewebe des Inneren Keimblattes (Entoderm) und wird vom Stammhirn gesteuert. Das Relais befindet sich zwischen jenen von Dünn- und Dickdarm.

Der Innere Bauchnabel ist der alte Verbindungsschlauch zu Leber und Dickdarm. Es hat einen einführenden Ast zu Leber und einen abführenden Ast, wo es später vom Dickdarm abzweigt. Wenn man geboren ist, gehen diese Schläuche zu. Sie sind dann noch drinnen enthalten wie Bänder. Im Prinzip ist Nabelschnur wie ein Stück Darm, welcher heute stillgelegt ist.
Beobachtet wurde bisher nur der ausführende Teil; konfliktiv dazu, ein Gift nicht ausscheiden zu können.

Als Körperteil, welcher vom Stammhirn aus gesteuert wird, wird auch hierbei das konfliktive Thema nicht gedacht; es ist über die Gedanken nicht auffindbar: In der konfliktaktiven Phase ist hierbei eine sehr, sehr einfache Empfindung zu etwas, dass wie selbstverständlich funktionieren sollte, was aber zu diesem Zeitpunkt nicht der Fall ist. Eher das ungute Bauchunwohlgefühl, als dass etwas nicht in Ordnung ist.
In konfliktaktiver Phase gibt es hier auch langsam mit der Zeit voranschreitendes Zellwachstum; nach Lösung der Situation und beginnender konfliktgelöster Phase (Reparaturphase) besteht auch hier verkäsend-abbauender Prozess.
Bei den Programmen, welche vom Stammhirn gesteuert werden, geht es nur um die Versorgung und den Erhalt der jeweils notwendigen „Brocken“ sowie die Abwendung und Vermeidung von Gefahr und die Fortpflanzung. Etwa der soziale Bereich wie das Verhältnis zu Familie, Kollegen und Umfeld, sind hierbei kein Thema.

Quellen:
Seminar von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
Zur Einführung: Simona Cella, Marco Pfister, „Krankheit ist etwas anderes“, Einführungsbüchlein zu den fünf biologischen Naturgesetze des ital. Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus)

Diagnosebezeichnung « Polyneuropathie »

Wie entsteht eine Polyneuropathie (kein Diabetes und auch keine Vergiftung bekannt) und wie sieht eine mögliche Therapie aus?

Bei einer Bezeichnung, einem Diagnosenamen wie hier der Polyneuropathie in der alten Medizin können unterschiedliche Symptome an verschiedenen Körperstellen vorliegen.
Welche nun bei einer konkreten Person vorliegen, muss von daher jeweils individuell angesehen werden; erst dann können jene Sonderprogramme, welche bei einer Person konkret vorliegen, in ihrer jeweiligen Verlaufsform erkannt werden und von da heraus neue Wege gefunden werden.
Zunächst aber gilt es, einen Diagnosenamen wie diesen beiseite zu legen und mit völlig unbedarftem, neutralem Blick neu hinzusehen, was bei der Person eigentlich konkret zum Zeitpunkt der Fragestellung vorliegt.

 

In der alten Medizin wird als Polyneuropathie eine Erkrankung der peripheren Nerven bezeichnet. Die Reizweiterleitung funktioniere nur eingeschränkt oder gar nicht mehr. Zu Beginn klagen die Betroffenen über ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl.
Die Symptome können an den Füßen, seltener an den Händen auftreten; sie können aber völlig auch andere Teile des Körpers betreffen.
In späteren Stadien könne es zu Schmerzen und zu einer Abnahme des Berührungsempfindens kommen, sogar starke Kälte und Hitze würden nicht mehr gespürt.
Ursache für die Polyneuropathie wäre meist ein Diabetes mellitus. Die Stärke der Nervenschädigung hänge vom Lebensalter, der Erkrankungsdauer und der Blutzuckereinstellung ab; so die Beschreibungen.

 

Kribbeln, Taubheitsgefühl, Reduzierung der Berührungsempfindlichkeit weisen zwar auf die sensiblen Nervenverbindungen hin. Es gilt dennoch, dass vor einer weiteren Abschätzung abgeklärt ist, ob Nervenbahnen durch andere Strukturen eingeklemmt und dadurch beeinträchtigt sind (etwa Knochenschwellung an den Nerv-Durchtrittsstellen).

– Die Gewebe des Neu-Mesoderms an den Austritts- und Durchtrittsstellen der Nerven in konfliktgelöster Phase. Hierbei kann es zu Schwellungsprozessen bei der Halte- und Stützstruktur  und dadurch bedingten Einklemmungs- und Verschiebungsprozessen der Nerven kommen, welche an anderen Stellen etwa Kribbeln, Taubheitsgefühl auslösen können. Das Sonderprogramm wäre dann aber nicht an jenen Stellen zu suchen, wo das Kribbeln wahrgenommen wird, sondern – natürlich – an den Austrittsstellen, etwa an Wirbelsäule, oder an etwaigen anderen Durchtrittssstellen zu suchen.
Zum Gewebe des Neu-Mesoderms, gesteuert aus dem Marklager, werden zugeordnet der gesamte Halte-, Bewegungs- und Stützapparat: Knochen, Bänder, Sehnen, Knorpel, Trophik der quergestreiften Muskulatur, Lymph- und Blutgefäße. Beim Konfliktthema geht es darum nicht gut zu sein, nicht zu genügen mit diesem Körperteil in seiner Aufgabe (etwa bei der Schulter mit der Umarmung oder dem Wegstoßen einer Person). Oder aber wenn bereits diese Stelle aufgrund früherer Prozesse schmerzt oder nicht mehr gut genützt werden kann, ein „Lokalkonflikt“, einem lokalen Konflikt an dieser konkreten Stelle eben wegen dieser erlebten und in dieser Form empfundenen Beeinträchtigung an diesen Stellen: hier nicht mehr gut zu sein, nicht mehr zu genügen.

Die aktive Phase eines Sonderprogramms dauert so lange an, als bis eine Lösung erfolgt.
Die Lösung kann jeweils nach Situationen erfolgen, wo man entweder wieder realisieren kann, dass man an diesen Stellen genügt, ausreichend gut tätig sein kann; oder aber die betreffende Situation zwar noch vorhanden ist aber als völlig egal angesehen wird (als Beispiel die Schulter, dass man eine bestimmte Person nicht umarmen konnte, ist nun völlig egal).
Dieser Halte-, Bewegungs- und Stützapparat unseres Körpers befindet sich während der gesamten Lebenszeit in einem ständigen Umbauprozess, wo alte Zellen abgebaut und neue Zellen aufgebaut werden, um an den jeweiligen Stellen gut halten, stützen oder eine Bewegung ausführen zu können.
Nach einem Konfliktschockmoment in der darauffolgenden konfliktaktiven Phase dieser Sonderprogramme kommt es zu einem Stopp von diesem Umbauprozess. Bei langanhaltender Dauer wird dies auch als Gewebsabbau in der Struktur wahrgenommen.
Nach Lösung der Situation beginnt ein Reparaturprozess. Dieser geht zunächst mit starker Schwellung einher, welcher bei einem gewissen Ausmaß des Reparaturprozesses und der Schwellung als schmerzhaft wahrgenommen wird. Die Schmerzen müssen aber nicht auftreten und kommen in vielen Fällen alleine im Zusammenwirkung mit weiterem Sonderprogramm, wenn sich der Schwellungsprozess aufgrund des Programms der Nierensammelrohre zu stark vergrößert.

Die Dauer eines solchen Reparaturprozess besteht für einen von vorneherein begrenzten Zeitraum, falls keine neue Konfliktgeschichte erfolgt (etwa „Lokalkonflikt“). Beobachtet wurde, dass nach vollständig durchlaufenem Reparaturprozess Knochen- und auch Muskelstrukturen einen größeren Umfang hatten, als in der Zeit vor dem Sonderprogramm.
Sollte eine Beeinträchtung von Symptomen eines Reparaturprozesses über einen zu langen Zeitraum erfolgen, so kommt dies nur wegen laufend neu aktivierter und wieder gelöster Konfliktsituationen zustande; also immer wieder neue Aktivierung und auch wieder neue Lösung der Situation.

– Das Sonderprogramm der sensorischen Nerven in jenem Körperbereich, wo die Veränderung wahrgenommen wird, zu einem Trennungskonflikt, einem Kontaktabriss mit Identitätsverlust der eigenen Person: «  »Bin ich noch in dieser Rolle, will sie mich noch?

Die Steuerrelais befinden sich im Sensorischen Rindenfeld der Großhirnrinde.
Bei einem Kontaktabriss geht es in der aktiven Phase vor allem darum, eine geliebte Person, zu der im eigenen Empfinden der Kontakt abgebrochen ist, zu vergessen.

In konfliktaktiver Phase kommt es mit anhaltender Zeitdauer zu einer Funktionsverminderung, hier: mit langsam voranschreitender Taubheit an den betroffenen Körperstellen, wo der Kontaktabriss als solcher empfunden wurde. Die Lösung erfolgt auch hier: entweder wurde der Kontakt zur Person wieder wahrgenommen, der Kontakt besteht nun wieder. Oder aber die Situation mit dem Kontaktabriss besteht weiterhin; diese ist aber nun vollkommen egal.
In konfliktgelöster Phase kommt es zunächst zu starkem Taubheitsgefühl. Dies ist bedingt durch den Reparaturprozess, welcher parallel in den Steuerrelais im Hirn stattfindet. In dieser Zeit kann es dann auch zu Kribbeln kommen, bis die Sensibilität an den betreffenden Körperstellen wieder funktioniert. Je nach Intensität kann es in dieser pcl-Phase auch zu « Neuralgie » kommen, zu wiederholt auftretendem kurzzeitigem Schmerz: Unter bestimmten Umständen, dies hängt auch von der Intensität ab, kann dies als « Juckreiz » wahrgenommen werden. Dies ist eine andere Form von Jucken als der Juckreiz vom Programm der Oberhaut; eine betroffene Person nimmt dies aber so wahr und wird sich hierbei kratzen. Im Prinzip ist dieser Juckreiz eine Form von « Mini-Neuralgie » (O-Zitat Marco Pfister) und geht ohne Hautrötung vor sich.

Das Konfliktthema des Kontaktabrisses wird bei den Nerven als stärker erlebt und empfunden, als etwa im Vergleich dazu jenes bei der Oberhaut. Im Gegensatz zu Programm der Oberhaut kommt es beim Programm der Nerven aber zu keinen sichtbaren Hautveränderungen.

* Das Programm der Oberhaut mit Trennungskonflikt, Kontaktabriss zu einer geliebten Person. Auch hier geht es darum, diese geliebte Person, zu der der Kontaktabriss erfolgt ist, zu vergessen.

Bei Kindern und in freier Natur würde es mit diesen Trennungskonflikten um das Überleben selbst gehen: Der Kontaktabriss zur Mutter, welche für die Ernährung sorgt, oder zur Herde ist in freier Natur überlebenswichtig. Von daher wird in freier Natur getrachtet werden, ständig den Kontakt zu halten und keine Trennungen erfolgen.

In aktiver Phase kommt es auch zur Funktionsverminderung und somit zum langsam voranschreitender Verlust der Sensibilität und zur Taubheit. Mit der Zeit wird die Oberhaut auch blaßer, unter Umständen leicht schuppig.

Nach Lösung der Situation erfolgt zunächst eine Hypersensibilität: Die Oberhaut wird stark empfindlich und bei Berührung schmerzend. Aufgrund des nun folgenden Reparaturprozesses kommt es zu starker Rötung und Schwellungsprozess. Im zweiten Teil der konfliktgelösten Phase, in pcl-B-Phase, kann auch mehr oder weniger starker Juckreiz spürbar werden.

Für eine Reparaturphase bzw. konfliktgelöste oder auch Heilungs-Phase gilt auch hier: Diese besteht von vorneherein nur für einen begrenzte Zeitdauer, falls keine neue Aktivierung des Programms erfolgt.

* In allen Fällen bei länger andauernden Körperprozessen kann es sein, dass mehr als ein Sonderprogramm an mehr als einer Körperstelle vorliegen. Dies gilt es abzuklären.
Eine betroffene Person oder auch ein Therapeut können sich erst dann ansehen, was nun an Programmen vorliegen und von hier heraus ansetzen. Wenn keine direkte Lösung eines Trennungskonfliktes möglich ist, so wird danach getrachtet werden, das Weltbild und die Sichtweise einer betroffenen Person zu erweitern, so dass die Situation mit der Trennung als völlig egal empfunden werden kann.
Wenn es sich um Nerveinklemmung an einer der Durchtrittsstellen des Nervs im Gewebe des Neu-Mesoderms handelt, so wird man sich das Sonderprogramm des Neumesoderms an diesen Stellen ansehen, ob es nur darum geht, eine gewisse Zeitspanne eines Reparaturprozesses durchzustehen oder aber wegen laufender Rezidive Handlungsbedarf besteht.

* Wenn parallel dazu Programme jenes der Zuckerrelais gefunden werden mit erhöhtem Blutzucker, dann handelt es sich hierbei um anderes Programm, welches aus Sicht der 5BN zwar mehr oder weniger zufällig zum Zeitpunkt der Untersuchung vorliegen konnte, aber nicht die Ursache für die Aktivierung eines der oben genannten Programme ist.

 

Quellen:
Seminare und Webinare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de.
Internetseite www.5bn.de.
Claudio Trupiano « Danke Doctor Hamer ».
Ursula Stoll, „Die Sprache der Haut“
Zur Einführung: Simona Cella, Marco Pfister, „Krankheit ist etwas anderes“, Einführungsbüchlein zu den fünf biologischen Naturgesetze des ital. Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus)
David Münnich « Das System der fünf biologischen Naturgesetze » Band 1.

Blutdruck beim SBS des rechten Myokards

Nach dem Herz-Webinar von N. Barro habe ich folgende Frage: beim Betroffensein der Rechte Herzkammer – Muskulatur kommt es in der PCLA-Phase lt. Tabelle zu « Bluthochdruck »??? In erster Linie doch wohl zum venösen Hochdruck, und nicht unbedingt zum arteriellen Hochdruck, oder?

Hallo,

der rechte Herzmuskel (= Myokard) kann in einer konfliktgelösten Phase eine Blutdruck-Erhöhung in den Arterien bewirken.
In der Beschreibung wurde nur der arterielle Blutdruck berücksichtigt, welcher üblicherweise gemessen wird. Die anderen Arten der Blutdrucksformen werden nur auf Intensivstationen gemessen.

In konfliktgelöster Phase des Sonderprogramms besteht auch beim Herzmuskel eine Funktionsverminderung und somit verminderte Pumpleistung. Wenn das Blut reinfließt in die rechte Kammer, so wird hier weniger weitergepumpt und das Blut staut zurück.

Als Hinweis, die schulmedizinische Diagnose „Myokard-Infarkt“, kann hier, kurz nach Beginn der konfliktgelösten Phase bereits erfolgen. Die zweite Möglichkeit für die schulmedizinische Diagnose „Myokard-Infarkt“ ist die Epileptoide Krise, der Umkehrschwenk von der konfliktgelösten Phase pcl-A zu pcl-B-Phase.

Die rechte Seite, die rechte Herzkammer, ist sozusagen die „Bremse“.

Die Venenströmung kann nicht weiter, weil die rechte Kammer weniger arbeitet. Dadurch staut es sich in den Venen und dadurch staut es sich über die Gefäße zurück.

Die Blutdruckveränderung geht sowohl von der Gefäßspannung als auch von der Herzkraft aus.

eine ausführlichere Beschreibung zum Thema Blutdruck ist auch hier zu finden:

Blutdruck – Veränderungen aus Sicht der 5BN: Zusammenfassung

Quellen:
Seminare und Webinare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de.

5 Biological Laws of Nature

German New Medicine, Germanic New Medicine, Dr. Hamer, 5BN, GNM, 5BL, 5 Natural Laws of Biology

On this page you will find an introductory video series on the New Medicine’s 5 Natural Laws of Biology (5BN), which are also known as German New Medicine (GNM).
The biological laws were discovered by Dr. med. Ryke Geerd Hamer.